Ausbildung 2016 Oktober

Schulung 2016 Oktober

Der Bewerbungsschluss für die Förderperiode 2016 im Förderprogramm Bildung ist am 31. Oktober 2016 abgelaufen. Die Modulbahn des BDR Trainer-A Trainings in den olympischen Disziplinen fand vom 15. bis 18. Oktober 2016 in Frankfurt/Oder statt.

Auskünfte über die Ausbildung erhalten Sie bei der Schule. Coaching-Ausbildung bei KickOff auf Ibiza 2017. Das Training findet im Oktober & November statt.

Ausbildungsmarktgleichgewicht 2016/2017 - BA

"Im Jahr 2016/17 war die Lage auf dem Bildungsmarkt unverändert. Daher liegen sowohl die Anzahl der offenen Stellen als auch die Anzahl der Altbewerber leicht über dem Vorjahr. Falls auch über den Traumberuf hinaus überlegt wird und die Unternehmen nicht ganz so gute Kandidatinnen und Kandidaten sind, bin ich zuversichtlich, dass in der Nachvermittlungsphase noch Lehrstellen geschaffen werden.

Vom Oktober 2016 bis einschließlich Oktober 2017 wurden bei den Arbeitsagenturen und den Arbeitsämtern in Gemeinschaftseinrichtungen 549.800 Ausbildungsplätze registriert, eine ähnliche Zahl wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (+2.800). Die meisten sind betrieblich ausgerichtete Ausbildungsplätze; sie verzeichneten einen leichten Anstieg von 4.100 auf 521.900. Auch die bisherigen Angaben der Handwerkskammern zu den im Jahr 2017 geschlossenen neuen Lehrverträgen deuten auf eine solide Geschäftsentwicklung hin.

Laut Informationen des Bundesverbandes der Industrie- und Handelskammern, des Handwerksverbandes und der Handwerkskammern wurden bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 480.000 neue Lehrverträge geschlossen. Bei der Ausbildungsplatzsuche haben seit dem Start des Beratungsjahrs am 01.10.2016 547.800 Antragsteller die Vermittlungsangebote der Vermittlungsagenturen und der Arbeitsämter in Anspruch nehmen können.

Bereits seit einigen Jahren nimmt die Anzahl der Studienbewerber mit Hochschulreife zu: Etwas mehr als jeder Vierte hatte 2016/17 einen. Vom Oktober 2016 bis einschließlich Oktober 2017 waren 26.400 Bewerberinnen und Bewerber nach Deutschland geflohen, die nun eine Ausbildung anstreben. In rechnerischer Hinsicht waren die Angebote und die Nachfragen auf dem Bildungsmarkt fast gleich.

Beispielsweise wurden 105 Bewerbungen für je 100 überregional registrierte Ausbildungsplätze registriert. In Süddeutschland, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und dem Saarland wurden in der Region wesentlich mehr Ausbildungsplätze als Studienbewerber registriert. Demgegenüber standen vor allem in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen Engpässe bei den betrieblichen Ausbildungsplätzen. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind in einigen Ausbildungsberufen wesentlich größer als in anderen.

Vor allem in Hotel- und Gaststättenberufen sowie in vielen Berufen, zum Beispiel im Lebensmittelhandel und im Lebensmittelhandel (Metzgerei und Bäckerei), in der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik oder in Bau- und Erweiterungsberufen, fehlte es an Bewerbern. Dagegen gab es viel weniger Ausbildungsplätze als Studienbewerber, zum Beispiel in Büro- und Verwaltungstätigkeiten, im Automobilbau, in der Informationstechnologie oder in der (zahnärztlichen) Assistenz.

Aufgrund dieser Unwägbarkeiten waren am Stichtag 31. Dezember 2017 noch 48.900 Ausbildungsplätze vakant. Insbesondere Ausbildungsplätze in einigen Berufen sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe waren schwierig zu vergeben. Gleichzeitig waren noch 23.700 Antragstellerinnen und Antragsteller nicht versorgt, also wesentlich mehr als vor einem Jahr (+3.200). Das bedeutet, dass gut 4 % der angemeldeten Antragsteller ohne Ausbildungsplatz oder Alternativangebot geblieben sind.

Rund jeder zweite registrierte Antragsteller hat wie im Jahr zuvor eine Ausbildung begonnen (48 Prozent). Von den Bewerbern haben sich 17% für eine andere (Berufs-)Schule, ein Berufspraktikum oder ein Studiengang und 3% für einen geförderten Abschluss wie eine Berufsvorbereitungsmaßnahme oder eine Einstiegsqualifikation entscheiden. Andere 7% sind erwerbstätig, 2% sind in karitativen, gesellschaftlichen Einrichtungen tätig und 4% haben sich als Arbeitslose meldet.

Bei 13% der Antragsteller gibt es keine Auskünfte. Zu den Altbewerbern kommen noch 56.500 hinzu, die zwar am Stichtag 31. Dezember eine andere, aber dennoch eine Ausbildung in der dualen Berufsausbildung anstreben. Die Vermittlungsbemühungen für diese und die noch nicht vermittelten Personen werden beibehalten. Hinzu kommen noch Jugendliche, die aus verschiedenen Motiven (wieder) einen Ausbildungsplatz suchen.

Die Unternehmen berichten auch über (wieder) verfügbare Ausbildungsplätze.

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