Ausbildung 2016

Bildung 2016

In Deutschland gibt es derzeit 328 Ausbildungsberufe, in denen 2016 rund 520.000 neue Ausbildungsverträge registriert wurden. 000 neue Ausbildungsverträge wurden abgeschlossen: In Freiburg beginnen zwei Flüchtlinge ihre Ausbildung. Darüber hinaus bietet Siegen eine duale Ausbildung in verschiedenen kaufmännischen und technischen Berufen an.

Facts and figures - Association of German Chambers of Industry and Commerce

Einen wesentlichen Anteil an der Ausbildung in Deutschland haben die IHK' s. Hier eine Auflistung der wesentlichen Kennzahlen. In Deutschland haben im Jahr 2017 774.278 Jugendliche eine Ausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Handwerk und Dienstleistung absolviert. 301.594 Jugendliche haben eine Ausbildung begonnen. Ein detailliertes Verzeichnis aller Berufsgruppen kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden:

Hier finden Sie Angaben zur Ausbildung der Erstsemester in der Industrie- und Handelskammer:

Im Jahr 2016 die Top 10 der Ausbildungsberufe

Im Jahr 2016 wurden mehr als ein Drittel aller neuen Lehrverträge in nur zehn Ausbildungsberufen geschlossen. Alte und neue Vorreiter in der Rangfolge der Berufe, die nach neuen Verträgen ausgebildet werden müssen, sind Bürokaufleute. Deutschlandweit haben rund 28.700 junge Menschen einen neuen Lehrvertrag für diesen Ausbildungsberuf unterfertigt. Nach dem Kraftfahrzeugmechatroniker, der nach wie vor mit Abstand die Spitzenstellung innehat, waren der Elektrotechniker, der Einzelhandelskaufmann, der Industrie-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker, der IT-Spezialist, der Handelskaufmann, der Fachkraft für Lagerlogistik und der Groß- und Außenhandelskaufmann und der Bürokaufmann an den anderen Stellen.

Die zehn am meisten repräsentierten Ausbildungsberufe werden auch 2016 die Liste der neuen Ausbildungsberufe anführen. Die IT-Spezialisten kletterten jedoch mit rund 12.100 neuen Verträgen und einem Plus von 9,4 Prozent klar von 14 auf elf. Andererseits ist die Anzahl der neuen Bankkaufleute von Position zwölf auf Position 16 zurückgegangen, mit rund 9.400 neuen Verträgen und einem Rückgang von 16,9 Prozent im Jahr 2015.

Der stetige Anstieg der Anzahl neuer IT-Spezialisten seit 2012 verdeutlicht, dass die Unternehmen verstärkt gut ausgebildetes IT-Personal benötigen und sich für die Ausbildung engagieren. Das Berufsbild des Fachinformatikers hat sich zu einer "Kernmarke" für IT-Berufe weiterentwickelt. Auch 2016 entschied sich die überwiegende Mehrheit der männlichen Beschäftigten für eine Ausbildung in diesem Bereich; der Frauenanteil betrug nur rund 8 Prozent.

Im Jahr 2016 war der Frauenanteil bei den Neuabschlüssen leicht erhöht (52,5 %) als bei den Männern (47,5 %). Das Ranking der neuen Verträge lässt keine Rückschlüsse auf die "beliebtesten" Lehrberufe der jungen Menschen zu, da eine Lehrstellenentscheidung immer im Zusammenhang mit dem Angebot zu sehen ist.

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