Ausbildereignungsprüfung Praktischer teil Beispiele

Instructor Aptitude Test Praktischer Teil Beispiele

Ich habe Ihnen bereits praktische Beispiele in diesem Blogbeitrag gezeigt. Zu diesem Praxistest musste ich einen Entwurf einer Anleitung erstellen. Das ist die ideale Prüfungsvorbereitung. Der Teil 3 Der Praxistest der Trainerfähigkeitsprüfung ist in zwei Abschnitte unterteilt: eine Darstellung oder eine praxisnahe Ausführung einer typischen Trainingssituation, die Sie selbst festlegen können; er sollte jedoch 15 Minuten nicht übersteigen, und eine technische Diskussion, in der Sie die Auswahlkriterien und die Organisation der Trainingssituation erläutern sollten.

  • Oder in Form einer Vorführung. In einer Fachdiskussion sind die Voraussetzungen für die Wahl und Organisation der Trainingssituation zu erörtern. Der Kandidat sucht die Bildungssituation aus dem Rahmenplan für den Ausbildungsberuf aus, für den er später eine Ausbildung durchführen möchte. In der AEVO ist der Begriff "Ausbildungssituation" nicht festgelegt. Beide Trainingssituationen sollten jedoch ein kleines, aber komplettes Themengebiet sein.

Aber es kann auch ein grösseres Themengebiet sein, das sich auf einen bedeutsamen Teil beschränken kann, der dann als Trainingssituation präsentiert wird. Das können Handlungsmöglichkeiten sein, aber auch Wissensbereiche, die innerhalb der für die Praxisprüfung vorgeschriebenen Zeit lehr- und lernfähig sind. Hier empfiehlt sich die Umsetzung in der Praxis in einem Instruktionstest.

Es können dann unterschiedliche Unterrichtsmethoden am Arbeitsplatz verwendet werden, z.B. die Vier-Schritte-Methode oder das Unterrichtsgespräch. Wenn eine Trainingssituation ausgesucht wird, die zwar sinnvoll ist, aber in der Kürze der Praxisprüfung nicht als Unterricht umgesetzt werden kann oder gar keine Ausbildung ist, sondern eine Organisations- oder Bildungssituation ist, kann sie dem Prüfungsausschuß vorgelegt werden.

Der Testperson en zeigt, wie er mit der Trainingssituation umgehen würde, wenn er die nötigen Voraussetzungen findet. Aufwändige Trainingsmethoden wie der firmeninterne Lehrauftrag, die Fallstudie oder die Methode des Leittextes können nicht innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens durchgeführt werden; eine Darstellung ist auch für diese geeignet. Das Prüfungskommitee übernimmt die Auszubildendenrolle.

Letztere beiden Ausführungen sind organisatorisch und kostenintensiv und werden daher nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Grundsätzlich ist es den Fächern freigestellt, in welcher Art und Weise sie den Unterricht ausführen wollen: als Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeiten. Sie müssen praxistauglich sein: Arbeitsplatte, Muffe, Waschbecken und Medium sind Teil der Mindestausrüstung.

Das Vorbereiten von Schulungsunterlagen vor dem Unterricht ist nicht im Prüfungszeitraum enthalten. Es muss zumindest eine hinreichende Leistungsfähigkeit (50 Punkte) in der Praxisprüfung nachgewiesen werden. Der Entwurf der Anweisung lautet: - Die typographische und graphische Ausführung sollte dem Ermessen der Kandidaten überlassen werden. - Vor- und Zuname, Prüfnummer, - Prüfungsdatum, - Ausbildungsberuf, und - Unterrichtsgegenstand unter Bezugnahme auf die Herkunft im Rahmenplan, - Lernziel im Sinn von operationalisierten Detailzielen, - Lehr-, Lern- und Arbeitsmaterialien, - Erläuterung durch den Studierenden.

Zunächst sollte die Unterrichts- oder Präsentations-Planung immer in detaillierter Weise ablaufen. Selbst wenn die schriftlichen Vorbereitungen nicht mehr evaluiert werden, sollte die formale Schulung und natürlich die Vorstellung nie ohne Vorbereitungen ablaufen. Trainer sind keine improvisierten Künstler. Selten wird sich ein Trainer so intensiv auf einen Unterricht einstellen und kaum jemals wieder eine solche Vielfalt an Trainings- und Arbeitsgeräten zur gleichen Zeit nutzen.

Eine Prüfungsanweisung ist dabei immer eine unwirkliche Angelegenheit, in der der zukünftige Trainer das Gelernte in seiner Ausbildung aufzeigen kann und soll. Zum Beispiel werden in der betrieblichen Ausbildung häufig Materialien verwendet, die an echten Arbeitsstätten weder zur Verfügung stehen noch verwendet werden können. Diese Instruktionen sollten vor dem Einsatz im Ernstfall eingeübt werden.

Dieselben Irrtümer treten immer bei der Zubereitung auf: - Ihre Lernziele sind nicht präzise genug definiert, die affektiven Ziele sind meist völlig verfehlt. Bei der Unterrichtsplanung müssen immer die didaktischen Prinzipien berücksichtigt werden: Es ist wichtig, im Voraus auf die Anfragen der Praktikanten vorbereitet zu sein. Das Konzept zur Umsetzung einer Trainingssituation sollte so klar strukturiert und ausgestaltet sein, dass es den Prüferinnen und Prüfer auch während des Unterrichts eine rasche Einweisung gibt.

Erfahrungsgemäß werden die Lerner in Unterrichtstests ehrlich als zu wenig gefordert, die angestrebten Ziele nur ungenügend kommuniziert und die Belange der Lerner kaum beachtet. - nachhaltige Motivierung für die Trainingssituation aufzubauen, - einen engen und dauerhaften Bezug zum jeweiligen Themengebiet zu haben, - vor allem schnell zum Ziel des Unterrichts zu führen.

Ein einfacher und leicht verständlicher Einstieg in das Themengebiet entlastet die Schüler. Es wird dringend empfohlen, dass der Prüfling die ersten Worte seines Unterrichts sorgfältig überdenkt und sie möglicherweise nicht nur inhaltlich, sondern auch im Ton der Sprache erlernt. Eine Warnung muss auch vor dem notorischen "Lehrer-Echo" (Wiederholung der Antworten des Trainers) ausgesprochen werden.

Der Versuch, seine Lehre mit Witz zu vermitteln, erscheint oft beschämend, vor allem, wenn sie in Witzen gemacht wird. Manche Dinge lassen sich überhaupt nicht erreichen, z.B. Fachbegriffe, die außerhalb des Wissens der Praktikanten liegt. Trotzdem sollten Methoden ausgewählt werden, die die Teilnehmer stimulieren. Das Teilziel der Ausbildung ist individuell zu sichern, am besten durch Aufgabenstellungen und Bewerbungen, vereinzelt auch durch Wiederholung, aber immer ohne Zugriff auf den Text seitens des Teilnehmers.

Vorträge sollten in Kopie als Erinnerung ausgegeben werden. Der Einsatz von Medien muss auch während des ganzen Unterrichtsprozesses bedacht werden. Vorgefertigte Dokumente, Dias etc. sollten ansprechend und frei von Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern sein, damit sie eine vorbildliche Wirkung auf die Teilnehmer haben. Selbst in der eigenen Landessprache sollten sich Trainer immer ihrer vorbildlichen Funktion bewußt sein.

Gruppenarbeiten sind nur dann Sinn, wenn zuvor die angestrebten Ziele erarbeitet wurden. Die Ursache für die fehlende Tätigkeit der Praktikanten muss nahezu ausschließlich in sich selbst liegen. Langweilig, vage und humorlos machen sich die Trainer selbst zu langweilen. Auch der Abschluss muss, wie zu Beginn einer Instruktion, genau vorbereitet werden.

Dies beinhaltet die Zusammenstellung, vorzugsweise durch die Teilnehmer, eine Vorschau auf den nächsten Unterricht und Dank für ihre Mitwirkung. Strukturschemata zur Umsetzungsplanung des Praxisunterrichts: Es ist wichtig, dass Sie sich auf die Umsetzung oder Darstellung einer Trainingssituation in einem Rollenspiel vorzubereiten, vorzugsweise nicht nur mit anderen, sondern auch vor anderen, z.B. im Vorbereitungskurs.

Praktische Arbeit wird nicht aus dem Blatt und nicht aus der Beobachtung gelernt, sondern nur aus eigener Kraft. Hinweis auf typischerweise auftretende Unterweisungsfehler: Trotz gut überlegter Strukturierung des Unterweisungsprozesses, oder vielleicht gerade deshalb, werden immer wieder typischerweise Fehler gemacht, z.B. - Der Auszubildende haftet Sklavenhaft an der Unterweisungsvorlage. - Auch die Besonderheiten der Teilnehmer hinsichtlich Lernart und Lerngeschwindigkeit werden nicht ausreichend mitberücksichtigt.

  • Kenntnisse und Erfahrungen der Praktikanten werden nicht hinreichend beachtet. - Die Beziehungsstufe zwischen dem Teilnehmer und dem Trainer wird nicht hinreichend beachtet. - Der Auszubildende erhält zu wenig oder gar keine Auszeiten. - Dazu redet der Trainer zu zügig, zu zögerlich oder zu vage. - Es ist kein Augenkontakt zwischen Trainee und Trainer vorhanden.
  • Der Instructor spricht zu viel. Um das eigene Trainingsverhalten zu perfektionieren, sollten sich die Teilnehmer während des Kurses kennen lernen und durch ihre Beobachtung untereinander Erfahrungsaustausch betreiben. Erst durch die ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit kann vermieden werden, dass die Trainingsaktivität zur Gewohnheit wird und das Training zu einer trägen Aktivität wird.
  • den Auswahl- und Gestaltungskriterien für die Trainingssituation. - in der Konzeption oder in der Umsetzung der Trainingssituation. - der Trainingsverlauf und das Resultat. - der fachlichen und methodischen Gliederung der Trainingssituation. - Verhaltensregeln für Trainer und Auszubildende bei der Umsetzung der Ausbildung. - der erreichten und abgesicherten Trainingserfolge.

Auch hier ist die optimale Vorbereitetheit die mentale Vorfreude. Sichern Sie sich seelische Sicherheit und gehen Sie mit einer ausgewogenen und positiven Einstellung in den Praxistest. Sagen Sie Ihre Meinung vor der Prüfung: Stellten Sie sich technische Fragestellungen lauter und antworten Sie genauso lauter. - Vergessen Sie nicht, dass die Nervosität der Untersuchung ganz natürlich ist und nicht zu vergessen die mentale Verspannung, die Ihnen helfen wird, die Untersuchung zu überstehen.

  • Wenn Prüfer während der Untersuchung ihre Meinung äußern oder Anmerkungen machen, sollten Sie sich nicht aufhalten. 3.1. 1 In welchen Situationen ist der Unterricht die richtige Trainingsmethode? Überall dort, wo es beim Training im Lehr- und Lernprozess um praxisbezogene, seelisch-motorische Ziele geht, ist der Unterricht eine passende Trainingsmethode.

Weil die zweite Unterrichtsstufe Bestandteile eines Lehrgesprächs beinhaltet, können mit dem Unterricht auch praxisbezogene Lernziele verwirklicht werden. 3.1. Auf der Grundlage welcher Unterlagen/Spezifikationen plant man eine Einweisung? Die nachfolgenden Richtlinien gelten für die Trainingsplanung: In der betrieblichen Weiterbildung spiegeln sich folgende Pläne wider: Die Ausgangslage kennzeichnet den Ausbildungsgrad und damit die zu erwartende Vorkenntnis und die erforderlichen Weiterbildungsmaßnahmen, z.B:

Als Ausbilderin in einem Hotelbetrieb bin ich verantwortlich für die Schulung des 20-jährigen Praktikanten Rudolf Propst, der seit 8 Monate als Hotelfachkraft tätig ist. Während unserer vergangenen Schulung wurde Herr Propst das notwendige Wissen über die sechs Lohntarifklassen beigebracht. Dieses Wissen benötigt er in der aktuellen Anweisung zur Erstellung einer Belegschaftsakte, um dem neuen Arbeitnehmer die korrekte Einkommensteuerklasse zuzuordnen.

3.1. 4 Wie strukturieren Sie eine Lehre nach der Vier-Schritte-Methode? Der Unterricht nach der vierstufigen Methode ist wie folgt gegliedert: 3.1. 5 Welche Prinzipien werden bei der Strukturierung des Inhalts eines Unterrichts beachtet? 3.1. 7 Auf was achten Sie bei der Trainingsvorbereitung?

Zum Planen und Vorbereiten einer Anleitung zählt auch die entsprechende Anweisung. - Sicht auf den/die Teilnehmer einrichten. Wie können sie Verzerrungen im Unterricht reduzieren? Damit die Studierenden die Inhalte des Unterrichts "aufnehmen, erlernen, behalten" und das Unterrichtsziel gefahrlos erreicht werden kann, muss der Unterricht dementsprechend aufgebaut sein:

  • Begrüssungsformel des Praktikanten.... - Verknuepfend mit dem Inhalt der vorherigen Anleitung. Sämtliche Trainingsaktivitäten müssen an die jeweilige Trainingssituation und persönliche Konstellation angepasst werden: Für jeden Unterricht gibt es professionelle und interdisziplinäre Anforderungen. Nur wenn die entsprechenden Grundlagen / Kenntnisse vorliegen, können die Teilnehmer neue Trainingsinhalte permanent in Kontexte einstufen.

3.1. 12 Wie/durch welche Mittel können Sie im Unterricht anregen? Die Einbindung in spezielle Aufgaben (z.B. Erstellung einer Präsentation) ist ein nützliches Werkzeug. Selbstverständlich müssen Form und Zeitdauer des Einsatzes dem entsprechenden Ausbildungsniveau angepaßt werden. 3.1. 13 Was sind die Ziele eines Unterrichts? Die Ausbildungsziele zeigen den Grad (Tiefe), in dem die Inhalte eines Berufs vermittelt werden sollen:

  • Studienziele erlauben die Wahl der geeigneten Methode und des Mediums. - Die Lernanlässe legen die feine Struktur des Unterrichts fest, d.h. Lernansätze und Notizen. - Eine Lernzielerfassung beschreibt, was der Lernende nach dem Unterricht tun kann; die Ergebniskontrolle erfordert "operative" Lerninhalte. - Lernerfolgssiegel und motivierende Wirkung. - Es können Lerninhalte in verschiedenen Bereichen festgelegt werden, um das gewünschte Verhalten nach einer Trainingsmaßnahme oder einer Trainingsphase aufzuzeigen.

Neben dem Thema (Thema, Lernobjekt) legen sie auch die Prüfungsvoraussetzungen (Antwortumfang, zeitlicher Rahmen, Güte, Hilfsmittel, allgemeine Bedingungen) und den Beurteilungsstandard (Beurteilungsmaßstäbe als Note oder Punkt) fest. 3/16 Wie kann eine Anweisung in didaktischer Hinsicht gestaltet werden? Es können mehrere Schrittmodelle unterschieden werden, z.B. die Vier-Schritt-Methode: Schritt eins: Einführung des Praktikanten in die Aufgabenstellung.

Ebene 2: Demonstration der Aufgabenstellung durch den Kursleiter. Phase 3: Nachbereitung durch den Praktikanten.

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