Ausbilder für Lehrlinge

Lehrlingsausbilder

Zu jedem Auszubildenden muss es einen klar benannten Ausbilder oder Meister geben, der ausdrücklich mit der Ausbildung am Ausbildungsplatz beauftragt ist. Eine Person, die als Ausbilderin Verantwortung für die Ausbildung eines Lehrlings übernimmt. Für wen ist die Ausbildung geeignet? Nicht jeder darf Lehrlinge unterrichten. Wenn Sie heute die Facharbeiter von morgen trainieren wollen, müssen Sie nicht nur selbstständig sein.

Auch die Trainer müssen über die richtigen Qualifikationen verfügen. Welchen technischen Voraussetzungen die Ausbilder genügen müssen, ist daher stark davon abhängig, wie der Lehrberuf eingestuft wird. In bewilligungspflichtigen Berufen wird der Weg zum Ausbilder in der Regel über die Handwerksmeisterprüfung im Handwerksberuf oder einem artverwandten Beruf geführt.

Ausnahmsweise können auch Kunsthandwerker, denen ein Ausübungsrecht oder eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, ausgebildet werden. Wird der Eignungstest des Trainers vorgeschrieben? Der Meisterbrief ermöglicht auch die Ausbildung von Lehrlingen in nicht genehmigungspflichtigen oder handwerklich ähnlichen Berufen. Wer jedoch eine Gesellen- oder Gesellenprüfung in einem Beruf oder ein Fachstudium in einem dem Lehrberuf korrespondierenden Bereich absolviert hat, kann sich auch in diesen Berufen unterrichten.

Vorraussetzung ist jedoch, dass Handwerks- oder Universitätsabsolventen über ausreichende Berufserfahrungen verfügen und eine Eignungsprüfung absolviert haben. Und wie bereite ich mich auf die Klausur vor? Zukünftige Trainer können sich mit speziellen Kursen auf die Prüfungen vorzubereiten. "Das Angebot wird in Voll- oder Teilzeit angeboten", sagt Mischa Fleischmann, Ausbildungsberaterin bei der IHK Stuttgart.

Der Vollzeitkurs umfasst bei der IHK Stuttgart zweiwöchig mit anschließender Abiturprüfung. Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei bis drei Monate. Der Vorbereitungskurs ist kostenpflichtig, variiert aber je nach Kammer oder anderen Anbietern. Beispielsweise beträgt der Preis bei der Stuttgarter Handwerkerkammer 749 EUR.

Der Vorbereitungskurs mit 100 Lektionen hingegen kostete bei der Dresdner Handwerkerkammer 575 EUR und die Prüfungskosten 160 EUR. Die Eignungsprüfung des Lehrers im Zuge der Meisterschülerprüfung kann dadurch mitfinanziert werden. Wer keinen Anspruch auf diese Unterstützung hat, kann unter gewissen Voraussetzungen die Ausbildungsprämie zahlen.

Kann man wieder trainieren, wenn man lange Zeit nicht trainiert hat? "Der Instruktor wird einmalig geprüft und bleibt dann gültig", sagt Fleischmann. Aus diesem Grund können Ausbilder, die lange Zeit keine Lehrlinge ausbilden, ohne Probleme wieder in den Unternehmen einsteigen. Fleischmann empfiehlt jedoch Handwerksmeistern, die eine Rückkehr in die Lehre anstreben, sich an einen Ausbildungsreferenten der Handwerkskammer zu wenden.

Die Trainer lernen dort, was sich während der Schulung geändert hat und welche Unternehmensanforderungen ein Ausbildungsunternehmen mitbringt. Außerdem können sich Gewerbetreibende auf der Internetseite des BIBB über das Angebot für die berufliche Bildung unterrichten. Die Auflistung der derzeitigen Lehrberufe und die geltenden Ausbildungsordnungen sind dort zu sehen.

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