Ausbilder Aevo

Tauchlehrer Aevo

Ihre Führungsstile im AEVO-Audit Der Prüfungsteilnehmer ist der Ausbilder und die Aufgabe des Auszubildenden wird von einem Prüfer oder einer anderen Persönlichkeit übernommen. Der " Trainer " lehrt seinen "Auszubildenden" etwas und nimmt damit auch in dieser Lage eine Vorreiterrolle ein. Abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten, in denen sich die Trainerinnen und Trainer bewegen, kann der eine oder andere Managementstil ersichtlich werden. Es zeichnet sich dadurch aus, dass der Trainer mehr Distanz zu seinen Auszubildenden hat.

Der/die TrainerIn wird individuell und strikt mit viel Anerkennung und Vorwurf. Entscheide und Richtlinien kommen vom Trainer. Werden die autoritären Führungsstile überbewertet, werden die Auszubildenden dauerhaft in Abhängigkeit und Widerspenstigkeit gebracht. Es ist nicht geplant, dass die Auszubildenden ihre eigenen Vorstellungen mitbringen. Dadurch nimmt die Lust der Auszubildenden an der Teilnahme am Projekt ab.

Es gibt jedoch im Trainingsalltag Fälle, in denen autoritäres Führen unvermeidlich ist. Beispiel: Zuordnung von Aufgaben und Arbeitsinstruktionen für den Auszubildenden. Der/die TrainerIn gibt die Leitung nicht ganz auf, aber er/sie nahm seine Auszubildenden ernst und sieht sich als deren HelferIn. Schließlich ist er offen für Vorschläge der Auszubildenden und ermuntert sie, sich zu engagieren.

Anders ausgedrückt: Der Trainer hat keine Angst, zum Beispiel das Wort "bitte" im Verhältnis zu seinen Auszubildenden zu verwenden. Sofern es aus Sicht der Aufgabe gerechtfertigt ist, entscheidet der Auszubildende. Kurz gesagt, die meisten Auszubildenden nehmen einen solchen Style sehr gut auf. Es gibt auch hier im Trainingsalltag typischerweise Fälle, in denen ein kooperativer Managementstil Sinn macht.

Die große Flexibilität des Trainers zeichnet ihn aus. Der Trainer läßt seine Auszubildenden ihre eigenen "machen". Das hat den großen Nutzen, dass die Auszubildenden ungehindert und eigenverantwortlich tätig werden können. Darüber hinaus wird die Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Auszubildenden angeregt, was die Leistungsbereitschaft steigern kann. Bei einem überzogenen Laissez-faire-Management erscheint der Trainer zu sanft und zielsicher.

Kurz gesagt, es wird zum Spielzeug der Auszubildenden, die selbst das Gefuehl haben, nicht genug zu tun. Es gibt jedoch im Trainingsalltag übliche Fälle, in denen ein Laissez-faire-Management erforderlich ist. Beispiel: Viele Aufgabenstellungen für Berufserfahrene im dritten Ausbildungsjahr. "Was für einen Stil der Führung haben wir jetzt in Ihrer Lage erlebt?

Weitere Fragestellungen können sein: "Was wollten Sie mit Ihrem Managementstil beim Trainee erreichen? "Warum haben Sie sich für diesen Managementstil entschlossen? "Was ist der Nutzen einer Autoritäts-, Genossenschafts- oder Laissez-faire-Führung? "Welche Trainingssituationen sind für eine eigenverantwortliche Führung unerlässlich? "Unterm Strich nehmen die Trainerinnen und Trainer eine Führungsrolle ein und tragen zugleich viel Eigenverantwortung.

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