Architekt Beruf

Beruf des Architekten

Alle Informationen über Aufgaben, Ausbildung, Gehalt, Karriere und Jobsuche für Architekten. Da ist Architektur genau der richtige Beruf für Sie. Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, denn der Beruf des Architekten ist einem ständigen Wandel unterworfen. Der Architekt und Karikaturist Louis Hellman fasste mit diesen Worten seinen Beruf als Architekt zusammen. Erfahren Sie mehr über diesen vielseitigen Beruf in der Job-Enzyklopädie.

Architektenausbildung, Vergütung und Arbeitsplätze

ArchitektInnen sind GeneralistInnen. Hier finden Sie Infos über Tätigkeiten, Ausbildungen, Gehalt, Beruf, Zukunftsperspektiven und Stellenangebote für Architektur. Durch Peter IlgWas macht ein Architekt? Ein Architekt ist nach Ansicht der Architektenkammer Berlin nicht nur ein Designer oder gar ein Maler, sondern viel mehr. Der Architekt ist - der Bauherr, - der Hauptverantwortliche für den Bauprozess, - der koordinierende Ansprechpartner im Rahmen der ganzheitlichen Bauplanung, d.h. er steuert alle am Bauprozess beteiligte Disziplinen wie z. B. Baustatik, Haustechnik und Gebäudephysik, - er überwacht die Bauqualität, - er beachtet die Beschädigungsfreiheit, wirtschaftliche Effizienz, Kalkulationssicherheit und Termintreue.

Das alles leisten sowohl private Bauherren, die ihren Wunsch nach eigenen vier Wände verwirklichen, als auch Firmen, die ein Büro- oder Fertigungsgebäude benötigen, sowie staatliche Bauherren, z.B. ein Rathaus. Neue Gebäude gehören zum Geschäft der Architektur. Umnutzungen, Renovierungen, Denkmalschutz, Projektmanagement oder Facility Management, d.h. die Begleitung eines Bauwerks während seiner ganzen Nutzungsdauer, die Vorbereitung von Schäden und Wertermittlungen sind weitere Tätigkeiten.

Oft kooperieren sie mit Kollegen wie z. B. Raumausstattern, Garten- und Landschaftsplanern oder Städteplanern. Was für eine Qualifikation benötigt ein Architekt? Das Werk eines Baumeisters ist vielfältig. Darüber hinaus fungieren sie auch als Trustees des Auftraggebers, d.h. sie sind ausschließlich den Belangen des Auftraggebers verbunden, ungeachtet ihrer eigenen wirtschaftlichen Belange. Architektinnen und Architekten werden an Universitäten im Bachelor- und Masterstudiengang Architektur ausgebildet.

Der Bachelorstudiengang bildet die Studierenden in allen Bau- und Planungsbereichen aus, bringt sie aber nicht in den Beruf des Bauingenieurs. Erst mit dem nachfolgenden Master-Abschluss, der den Inhalt der ersten Phase (Bachelor-Abschluss) fortsetzt, wird die erforderliche berufliche Qualifikation als Zulassungsvoraussetzung für die gesicherte Berufsausübung des Architektes erworben. Mit dem erfolgreichen Master-Abschluss ist der erste Weg zum Architekt beschritten.

Allerdings darf sich nur derjenige, der in der Liste der Baumeister eines Bundesstaates registriert ist, als Architekt bezeichnen. Architekt: Ein Beruf für Berufswechsler? Mit 86,5 Prozentpunkten sind die Architektinnen und Architekten selbst die mit Abstand wichtigste Disziplin innerhalb der Profis. In manchen Fällen übernimmt der Bauingenieur die gleichen Arbeiten wie der Architekt. Tatsächlich gibt es aber keine andere Möglichkeit als den Architekt, denn die Bezeichnung Architekt ist gesichert und darf erst verwendet werden, wenn die oben angeführten Voraussetzungen erfüllt sind.

Rund 124.600 Architektinnen und Architekten sind in den Kammern der Länder registriert. Ungefähr die Haelfte der Baumeister sind freiberuflich taetig, die anderen sind in Architektur- und Ingenieurbueros, in Baufirmen, Firmen der Wirtschaft, Staedten und Gemeinde. Die Arbeitsmarktsituation für Architektinnen und Architekten ist sehr angespannt. Obwohl die Dunkelziffer der als erwerbslos registrierten ArchitektInnen in den letzten Jahren stark gesunken ist, gibt es eine beachtliche Menge nicht eingetragener ArchitektInnen und solche in so genannten unsicheren Arbeitsverhältnissen, zum Beispiel Teilzeitarbeit, Zeitarbeit oder Zeitarbeit.

Rund 350.000 Menschen im arbeitsfähigen Alter haben einen Abschluss in der Fachrichtung Baukunst, aber mehr als die Haelfte von ihnen arbeiten nicht im Beruf. Dies ist für die Architektenkammer ein Indiz für das große Überangebot an Architektinnen und Architekten in Deutschland. Beschäftigte in Architektur-/Ingenieur- und Planbüros unterliegen keiner Tarifbindung.

Für Arbeitnehmer und Fachkräfte in Architektur- und Planbüros gibt es jedoch nicht verbindliche Tarifempfehlungen der Landesarchitektenkammern. So sieht beispielsweise die Landesarchitektenkammer Baden-Württemberg 2577 EUR pro Monat als angemessene Einstiegsvergütung an. Am Ende der Einkommensskala der Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss stehen die Architektinnen und Architekten. 2. Demnach beträgt das mittlere Anfangsgehalt der Architektinnen und Architekten 29.

Ebenso berechnen unabhängige Baumeister Ärzte und Rechtsanwälte ihre Arbeit nach einer gesetzlichen Gebührenordnung. Zu den ersten Karriereschritten als angestellte Architektin gehören das Projektmanagement und die Koordination innerhalb eines Architektenbüros.

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