Arbeitsrecht Azubi über 18

Auszubildende über 18 Jahre im Arbeitsrecht

Wieviele Pausen muss ein erwachsener Auszubildender einlegen? Alle Auszubildenden haben Anspruch auf Urlaub während der Ausbildung, mindestens 27 Arbeitstage und Auszubildende unter 18 Jahren haben Anspruch auf mindestens 25 Arbeitstage. Ferienanspruch während der Ausbildungszeit Alle Auszubildenden haben ein Anrecht auf Ferien in der Berufsausbildung. Das Arbeitsrecht legt die Mindestzahl der Urlaubstage fest, wonach für die minderjährigen Praktikanten andere Regelungen als für die erwachsenen Praktikanten bestehen. Im Schulungsvertrag ist die exakte Zahl der Urlaubstage pro Jahr (!

) angegeben. Gemäß dem Jugendschutzgesetz müssen junge Menschen unter 16 Jahren einen Mindesturlaub von 30 Arbeitstagen, unter 17 Jahren einen Mindesturlaub von 27 Arbeitstagen und Praktikanten unter 18 Jahren einen Mindesturlaub von 25 Arbeitstagen erhalten.

Die erwachsenen Praktikanten haben nach dem Bundesferiengesetz 24 Arbeitstage pro Jahr. Sie müssen Ihren Aufenthalt antreten. Wenn Sie am Ende des Jahres noch freien Tag haben, weil Sie z.B. wegen Erkrankung nicht alle Tage nutzen konnten, können Sie die restlichen Tage auch im kommenden Jahr nutzen - allerdings längstens bis Ende des Monats Februar.

Arbeitstag oder Arbeitstag? Wenn in Ihrem Bildungsvertrag der Feiertag in Tagen festgelegt ist, dann benötigen Sie 6 Tage Ferien für 1 Woche, für 1 Werktag sind 5 Tage Ferien für 1 Woche notwendig. Nachfolgend eine Übersicht über den Abstand zwischen Arbeits- und Arbeitstagen: Werktags: Werktags sind in der Regel die Tage der Wochen von montags bis samstags.

Wenn Ihre Feiertage als Wochentage gekennzeichnet sind, dann teilen Sie diese durch 6 und Sie erhalten die Zahl der Jahresferien. Zum Beispiel: 30 Urlaubstage: 6 = 5 Ferienwochen. Werktäglich: Werktäglich sind die Tage, an denen die Arbeit stattfindet. Die meisten Auszubildenden arbeiten von montags bis freitags in einer 5-Tage-Woche.

Wenn Sie wissen wollen, auf wie viele Ferienwochen Sie Anspruch haben, teilen Sie die Gesamtanzahl der Ferientage durch fünf. Beispiel: 30 Ferientage: fünf = sechs Sommerferien. Ein weiteres Beispiel: Als Banker hat Carolin 25 freie Tage im Jahr. Seitdem sie immer fünf Tage in der Woche gearbeitet hat, hat sie fünfzehn Tage Zeit.

Er ist Schreiner und hat 30 Arbeitstage im Jahr. Seitdem die Tage von montags bis samstags als Arbeitstage gelten, hat er auch 5 Urlaubswochen, so wie Carolin. Und wie macht man Ferien? In jedem Falle muss Ihr Ferienaufenthalt mit Ihrem Auftraggeber vereinbart werden. Nur wenn Ihr Auftraggeber einverstanden ist, wird Ihr Ferienaufenthalt bewilligt.

Keinesfalls gehst du unangemeldet in den Ferien. Sie haben erst nach 6-monatiger Ausbildungszeit den vollständigen Urlaubsanspruch nach § 4 des Bundesurlaubsgesetzes. Im Regelfall wird kein Ferienaufenthalt vor Ende der 6-monatigen Wartefrist, die Ihre Testperiode einschließt, bewilligt. Anmerkung: Da die meisten Lehrgänge erst im Herbst starten, geben viele Unternehmen noch vor dem Ende der 6-monatigen Ausbildungszeit ab.

Sie müssen auch mal Ferien machen, wenn Sie nicht sechs Monaten arbeiten. Die Ferien können nur für die betriebliche Tätigkeit, nicht aber für den Unterricht genutzt werden. Die Auszubildenden sollten daher während der Schulferien ihre Ferien einlegen. Sie müssen mind. 2 Urlaubswochen in einem Teil haben.

Aus diesem Grund dürfen Sie im Rahmen des Urlaubs nicht kommerziell tätig sein - außer in einer Teilzeitbeschäftigung. Ihr Lohn wird normalerweise bezahlt, auch im Ferien. Wenn Sie im Ferienaufenthalt erkranken, gelten diese Tage als Krankheitstage und nicht als Feiertagsarbeit. Sie müssen jedoch Ihren Auftraggeber darüber unterrichten und ihm ein medizinisches Gutachten zukommen lassen.

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