Arbeitsrecht Auszubildende

Auszubildende Arbeitsrecht

Job und Karriere und die Bereiche Arbeitsrecht, Sozialrecht. Das Ziel des Vertrages ist es, den Auszubildenden für den gewünschten Beruf zu qualifizieren. Bildung - Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Eine Ausbildungsbeziehung ist ein Beschäftigungsverhältnis zwischen dem Auszubildenden und dem ausbildenden Unternehmen für einen Ausbildungsberuf, der in der Berufsausbildung anerkennt. In einigen Fällen bestehen andere Verpflichtungen als bei einem Anstellungsvertrag. Grundlagen dazu enthält das Berufsausbildungsgesetz.

Die Auszubildenden sind dazu angehalten, das Bildungsziel durch das Erlernen der für den Berufsstand notwendigen Kenntnisse zu erlernen.

Der/die TrainerIn ist dazu angehalten, dem/der TeilnehmerIn die entsprechenden Fähigkeiten und Vorkenntnisse beizubringen. Weil der Auszubildende bei Ausbildungsbeginn oft noch nicht das Volljährigkeitsalter erreicht hat, sind die speziellen Vorschriften des Jugendschutzgesetzes zu berücksichtigen. Nach § 8 Abs. 1 Jugendschutzgesetz dürfen Auszubildende in der Regel höchstens 40 Wochenstunden und 8 Wochenstunden pro Tag mitarbeiten.

Die reguläre Beschäftigung von Minderjährigen ist nur zwischen 6:00 und 20:00 Uhr möglich. Diese Ausnahmeregelungen sind im Gesetz zum Schutz der Jugend vorgesehen, z.B. für junge Auszubildende in einem Landwirtschaftsbetrieb während der Ernte oder für temporäre und dringende Einsätze in Notsituationen, wenn keine erwachsenen Arbeitnehmer zur Stelle sind.

Nach § 11 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes müssen zumindest die folgenden Punkte in den Arbeitsvertrag miteinbezogen werden: 1: Typ, Sach- und Zeitstruktur und Zielsetzung der beruflichen Bildung, vor allem die berufliche Tätigkeit, für die die Ausbildung vorgesehen ist, Ausbildungsbeginn und Ausbildungsdauer, berufsbegleitende Maßnahmen, Ausbildungsdauer, Länge der Regelausbildungszeit, Länge der Bewährungszeit, Bezahlung und Entlohnung, Urlaubsdauer, Bedingungen, unter denen der Ausbildungsvertrag beendet werden kann, ein genereller Verweis auf die auf das Ausbildungsverhältnis anzuwendenden Kollektivarbeitsverträge, Betriebs- oder Dienstverträge.

Das Vertragswerk muss von den Ausbildern und Praktikanten unterzeichnet werden. Wenn der Auszubildende noch nicht mündig ist, müssen auch die rechtlichen Vertretungen den Arbeitsvertrag abschließen (Eltern, Erziehungsberechtigte). Die Praktikanten müssen eine entsprechende Entlohnung bekommen. Dieser wird altersabhängig gemessen und nimmt mit zunehmendem Ausbildungsfortschritt und zumindest einmal im Jahr zu.

Ist eine Dienstzeit über die vereinbarten täglichen Ausbildungszeiten hinaus vorgesehen, wird diese gesondert vergütet oder durch freie Zeit vergütet. Das Entgelt für den aktuellen Monat wird nicht später als am letzen Werktag des jeweiligen Kalendermonats gezahlt. Der Testzeitraum muss mind. einen ganzen Tag sein. Die Kündigung des Ausbildungsverhältnisses ist während der Dauer der Bewährungszeit zu jedem Zeitpunkt ohne Beachtung einer Frist möglich.

Der Ausbildungsvertrag kann von beiden Parteien nach Beendigung der Bewährungszeit aus wichtigem Grunde gemäß 22 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden. Wenn der Auszubildende seine Ausbildung abbrechen oder eine Ausbildung in einem anderen Beruf absolvieren möchte, kann er dies mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen nachholen. Mit dem Ende der Ausbildung ist der Ausbildungsvertrag beendet.

Besteht der Student die Abschlußprüfung vor Ende der Ausbildung, beendet sich das Lehrverhältnis mit der Verkündung der Ergebnisse der Prüfung. Wenn der Auszubildende nach dem Ausbildungsvertrag weiter beschäftigt wird, kommt ein unbefristeter Vertrag zustande, auch wenn kein schriftliches Beschäftigungsverhältnis abgeschlossen wurde.

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