Arbeitsrecht Ausbildung Arbeitszeit

Berufsrecht Ausbildung Arbeitszeiten

Was genau sieht das Arbeitsrecht in der Berufsausbildung aus? Ihre Tages- oder Wochenarbeitszeit ist in Ihrem Ausbildungsvertrag festgehalten. Bei Erwachsenen beträgt die maximale Tagesarbeitszeit acht Stunden. Leitfaden zum Internet-Arbeitsrecht Ob Sie Voll- oder Teilzeitbeschäftigung, Teilzeit oder Kurzzeitbeschäftigung haben:

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Für die Ermittlung der jeweiligen geltenden Arbeitszeit im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gibt es eine Fülle von Begrenzungen, die ihren Niederschlag in Gesetz, Tarif, Betriebsvereinbarung oder individuellem Anstellungsvertrag haben können. Nicht nur die Einhaltung und Anwendung des Arbeitszeitgesetzes ist eine arbeitsrechtliche Pflicht zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, sondern auch öffentlich-rechtliche Regelungen. Mit dem öffentlichen Arbeitszeitgesetz soll die Gesundheit und den Schutz der Gesundheit und die Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet werden, indem die maximal zulässige Arbeitszeit begrenzt und sie zu Pausen und Pausen angehalten werden.

Die wesentliche Basis dafür ist das Arbeitszeitstiftungsgesetz (ArbZG). Die spezifische Laufzeit und der Ort der Arbeitszeit werden durch das Privatarbeitsrecht festgelegt. Für alle Mitarbeiter, Arbeitskräfte und an der Berufsausbildung beteiligten Personen, nicht aber für Heimarbeiter und Führungskräfte, findet das Schiedsgerichtsgesetz Anwendung. Für Mitarbeiter, die an mobilen Arbeiten beteiligt sind, finden Sonderbestimmungen Anwendung. Die Arbeitszeit ist die Zeit vom Arbeitsbeginn bis zum Arbeitsende, ohne die Ruhezeiten.

Konkret geschieht die Regulierung durch Kollektivvereinbarung, Werksvereinbarung und Anstellungsvertrag. Die Arbeitszeit umfasst in der Regelfall nicht die Fahrt zeiten zwischen Haus und Arbeitsplatz sowie die Zeiten für das Umrüsten und Wäschewaschen. Bereitschafts- und Bereitschaftsdienste erfordern, dass sich der Mitarbeiter an einem Ort innerhalb oder außerhalb der vom Auftraggeber bezeichneten Einrichtung aufhält, um seine gesamte Erwerbstätigkeit selbständig ausüben zu können.

Laut der Rechtssprechung des EuGH ist dies die Arbeitszeiten. Der Mitarbeiter muss im Bereitschaftsdienst für die Erwerbstätigkeit zur Verfügung stehen, kann aber seinen Wohnsitz prinzipiell beliebig festlegen und ändern. Der Bereitschaftsdienst ist keine Arbeitsleistung. Als Arbeitszeit wird nur die effektiv erbrachte Leistung angesehen. In der Regel darf die Arbeitszeit acht Arbeitsstunden pro Arbeitstag nicht übersteigen.

Eine Verlängerung der Arbeitszeit auf bis zu zehn Arbeitsstunden pro Arbeitstag ist möglich, wenn keine kollektivvertraglichen oder tarifvertraglichen Beschränkungen vorliegen und wenn der durchschnittliche Arbeitstag acht Arbeitsstunden innerhalb von sechs Monaten oder acht Arbeitsstunden innerhalb von 24 Kalenderwochen nicht überschreitet. Saisonale Schwankungen und Lastspitzen können so kompensiert werden. Der Wochenarbeitszeit anteil kann daher bis zu 60 Arbeitsstunden entsprechen.

Abweichungen von den Vorschriften des Arbeitsstundengesetzes sind möglich, bedürfen aber in der Regelfall der Genehmigung durch einen Kollektivvertrag oder eine tarifvertragliche Eröffnungsklausel für Werkverträge. Wenn es keinen Konzernbetriebsrat gibt, können die tariflichen Vereinbarungen durch eine entsprechende Regelung in schriftlicher Form mit dem Mitarbeiter umgesetzt werden. Im Einzelfall kann der Auftraggeber in Einzelfällen Ausnahmeregelungen vorsehen; in Einzelfällen ist eine Ausnahmebewilligung der Aufsicht erforderlich (s. u.).

Weil die gesetzlich vorgeschriebene Maximaldauer dem Sicherheits- und Arbeitsschutz des Mitarbeiters entspricht, muss die Arbeitszeit für mehrere Arbeitgeber gemeinsam berechnet werden. Die Sonn- und Feiertagsarbeit wird von der Arbeitstagarbeitszeit abgezogen. Beträgt die Arbeitszeit mehr als sechs und höchstens neun Arbeitsstunden, so wird die Arbeitszeit durch eine im voraus festgelegte Unterbrechung von wenigstens 30 min unterbrochen.

Für die Bestimmung der Situation und der Laufzeit ist der Auftraggeber unter Beachtung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates selbst verantwortlich. Am Ende der Arbeitszeit müssen die Beschäftigten eine kontinuierliche Ruhepause von mind. elf Arbeitsstunden einlegen. Für gewisse Sektoren kann die Ruhepause gesetzlich auf zehn Arbeitsstunden gekürzt werden, wenn innerhalb eines gewissen Zeitrahmens eine Entschädigung vorgesehen ist.

Die Ruhepause kann durch Kollektivvertrag oder durch Kollektivvertrag auf der Basis eines Kollektivvertrages auf bis zu neun Arbeitsstunden verkürzt werden, wenn die Natur der Tätigkeit dies verlangt und wenn die Verkürzung innerhalb eines gegebenen Zeitrahmens kompensiert wird. Für die Arbeitszeitgestaltung ist das Sonn- und Feiertagsgesetz zu beachten, nach dem die Mitarbeiter nicht an Sonn- und Feiertagen zwischen 24.00 und 24.00 Uhr angestellt sein dürfen.

Der maximale Zeitraum liegt im Allgemeinen bei acht und 40 Wochenstunden. Ruhezeiten gelten nicht als Arbeitszeiten. Diese müssen vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden. Beläuft sich die Arbeitszeit auf viereinhalb bis sechs Arbeitsstunden, so wird die Unterbrechung auf 30 und bei mehr als sechs Arbeitsstunden auf 60 Arbeitsstunden veranschlagt. Er muss mind. 15 min. lang sein und darf nicht früher als eine h nach Beginn der Arbeit und nicht später als eine h vor dem Ende der Arbeit starten.

Eine junge Person darf niemals mehr als viereinhalb Arbeitsstunden ohne Unterbrechung verrichten. Junge Menschen müssen am Ende ihrer Arbeitszeit über eine Mindestfreizeit von zwölf Arbeitsstunden verfügen. Darüber hinaus dürfen sie prinzipiell nur von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends tätig sein, obwohl für junge Menschen über 16 Jahre für einige Bereiche auch andere Vorschriften möglich sind. Im Prinzip kommt die Fünftage-Woche zur Anwendung, bei der die beiden arbeitsfreien Tage so weit wie möglich aufeinanderfolgen sollten.

Samstags, sonntags und an gesetzlichen Tagen ist es jungen Menschen in der Regel nicht erlaubt, zu schuften, allerdings gibt es für einige Bereiche Ausnahmefälle. Junge Menschen, die der obligatorischen Berufsschulausbildung unterworfen sind, haben für die gesamte Zeit ihrer Berufsausbildung Anspruch auf eine Befreiung. Auf die Arbeitszeit von acht Arbeitsstunden, berufsbildende Schulwochen von 40 Arbeitsstunden wird ein Berufsschülertag mit mehr als fünf Arbeitsstunden von jeweils 45 Schulminuten aufgeschlüsselt, ansonsten die Lehrzeit einschließlich der Unterrichtspausen.

Nicht erwerbstätig sind dürfen unbefugte Menschen (Personen unter 15 Jahren). Im Regelfall ist die maximal zulässige Arbeitszeit auf zwei Arbeitsstunden begrenzt. Während der Ferien können sie bis zu vier Kalenderwochen lang erwerbstätig sein, in denen die Vorschriften über die Erwerbstätigkeit von Jugendlichen anwendbar sind. Schwangere und pflegebedürftige Säuglinge dürfen nach dem Mutterschutzgesetz prinzipiell nicht länger als achteinhalb h pro Tag oder 90 h pro Woche (acht h pro Tag oder 80 h pro Woche für Senioren unter 18 Jahren) angestellt sein, wohingegen die sonntäglichen Tage in der doppelten Woche berücksichtigt sind.

Für eine Vielzahl von Aktivitäten wird das generelle Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen aufgehoben. Unter der individuellen Arbeitszeitdauer versteht man die vom Mitarbeiter geschuldete Zeit. Er steht nicht unter dem Vorbehalt des Weisungsrechts des Auftraggebers, sondern resultiert entweder aus der expliziten Vereinbarung der Beteiligten, aus Kollektivregelungen oder aus der stillschweigenden Annahme der im Unternehmen üblich gemachten Angaben.

Ebenso wenig kann sich der Auftraggeber das Recht auf die Festlegung der Arbeitszeit vorsehen. Der Sachverhalt der Arbeitszeit bezieht sich auf die Aufteilung der zur freien Nutzung zur freien Nutzung zur freien Nutzung. Die Arbeitgeberin kann nach Maßgabe der betrieblichen Mitarbeitermitbestimmung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts die Unterbrechungen, den Anfang und das Ende der Tagesarbeitszeit festsetzen, sofern keine Einzelarbeitszeitvereinbarungen getroffen wurden.

Selbst die Tatsache, dass die gleiche Arbeitszeitsituation seit vielen Jahren unverändert geblieben ist, stellt keinen "Anspruch" auf Rückbehaltung aus der Unternehmenspraxis dar. Die Arbeitszeit regelung kann vom Auftraggeber unilateral geändert werden, wenn es keine Einschränkung durch Tarifvertrag oder Anstellungsvertrag und das Mitspracherecht des Betriebsrats gibt. Einen Sonderfall stellt die Rufbereitschaft dar. Dies ist der Falle, wenn die Arbeitszeitdauer in Bezug auf einen gewissen Zeitabschnitt im Anstellungsvertrag festgehalten ist und die Situation der Arbeitszeit von der konkreten Gestaltung des Arbeitsgebers (entsprechend dem Arbeitsaufkommen) abhängig ist.

Im Arbeitsvertrag muss die Laufzeit der Wochenarbeitszeit festgelegt werden. Kommt eine solche Einigung nicht zustande, wird das Recht eine Wochenarbeitszeit von zehn Arbeitsstunden vortäuschen, es sei denn, die tatsächliche Ausführung des Vertrages führt zu einer längeren Zeit der regulären Arbeitszeit. Ist keine Tagesarbeitszeit vereinbar, so hat der Auftraggeber die Arbeit des Mitarbeiters für je drei aufeinanderfolgende Arbeitsstunden in Anspruch genommen.

Damit soll der Anspruch des Mitarbeiters auf Entgelt gesichert werden. Die Leistungspflicht des Mitarbeiters besteht nur, wenn der Auftraggeber ihn über die Situation der Arbeitszeit spätestens vier Tage im Vorhinein informiert. Statt rigider Arbeitszeitregelungen werden immer häufiger flexibelere Arbeitsmodelle beschlossen. Beim Gleitzeitmodell obliegt es dem Mitarbeiter, Anfang und Ende seiner Arbeitszeit innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens einzeln zu regulieren.

Abschließend möchte ich auf das Konzept der vertrauensbasierten Arbeitszeit verweisen, bei dem den Mitarbeitern nur ein Tagesrahmen zur Verfügung gestellt wird. Die Arbeitgeberin überprüft nur das Ergebnis der Arbeit. Die Arbeitgeberin oder der Unternehmer muss ein Exemplar des Arbeitsstundengesetzes, der für das Unternehmen gültigen Verordnungen sowie der Kollektivverträge und Arbeitsverträge an einem geeigneten Ort im Unternehmen zur Einsicht vorlegen oder veröffentlichen.

Darüber hinaus erfasst er die die die Arbeitszeit des Arbeitstages übersteigende Arbeitszeit. Die Betriebsräte haben ein Mitspracherecht bei der Bestimmung von Anfang und Ende der allgemeinen Tagesarbeitszeit, von Betriebsunterbrechungen und der Aufteilung der Arbeitszeit auf die Einzelwochentage. Er kann auch bei der vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung oder Arbeitszeitverlängerung gem. 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG mitzureden haben.

Das Recht auf Mitbestimmung erstreckt sich jedoch nicht auf die Festlegung der persönlichen Arbeitszeit, sondern nur auf allgemeine Fragestellungen, d.h. die EinfÃ?hrung, VerkÃ?rzung und Organisation von Arbeitszeitmodellen (flexible Arbeitszeit, Gleitzeit, Rufbereitschaft und Streik, WÃ?lzung, Schichtarbeit), die Erstellung von DienstplÃ?nen oder die Organisation von TeilzeitarbeitsplÃ?tzen.

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