Arbeitspflicht

Berufspflicht

Der Begriff "Verpflichtung zur Arbeit" beinhaltet folgende Bedeutungen: Unter Arbeitsverpflichtung wird allgemein verstanden? Den Artikel zum Arbeitsrecht von Dr. Flämig finden Sie hier. Die Arbeitsverpflichtung ist die Pflicht des Arbeitnehmers, im Dienste des Arbeitgebers zu arbeiten. Darüber hinaus kann das Weisungsrecht des Arbeitgebers und die betriebliche Praxis die Arbeitsverpflichtung näher bestimmen.

Arbeitsverpflichtung - Rechtsanwältin Dr. Flämig - Fachanwältin für Arbeitsschutz - Wortmeldungen

Hauptverpflichtung des Mitarbeiters aus dem Arbeitsverhältnis ist die Verpflichtung zur Arbeit. Gegenstück ist die Verpflichtung des Arbeitsgebers zur Entlohnung. Wie, wo und wann genau, steht im Anstellungsvertrag und ggf. in Betriebsvereinbarungen und Kollektivverträgen. Das Weisungsrecht des Unternehmers ist zudem ein wesentliches Mittel zur Festlegung der Arbeitsverpflichtung des Mitarbeiters.

Mit der Arbeitsverpflichtung ist auch die Arbeitszeitenfrage verbunden. Dies wird sowohl durch den Arbeitsvertrag als auch durch das Recht des Auftraggebers auf Erteilung von Weisungen und das Arbeitsstundengesetz geregelt. Der Gegner der Arbeitsverpflichtung ist das Recht des Mitarbeiters, angestellt zu werden. Die Arbeitgeberin hat eine Arbeitsverpflichtung. In einigen Ausnahmefällen möchte er dies jedoch nicht tun und gibt den Mitarbeiter frei.

Es steht dem Mitarbeiter dann frei, eine unilaterale Befreiung mit einer Klage auf Arbeit vor Gericht durchzusetzen. Diese Verpflichtung muss der Mitarbeiter auch persönlich wahrnehmen und kann sich nicht durch einen Ehepartner oder sonstige Dritte repräsentieren lassen. Das regelt 613 BGB, der besagt: "Im Zweifelsfall hat der Schuldner die Leistungen persönlich zu erbringen.

"Kommt er dem nicht nach und wird er nicht dargestellt, so ist er für vom Dritten verursachte Schaden haftbar. Dass die Arbeitsverpflichtung persönlich erfüllt werden muss, heißt aber auch, dass der Mitarbeiter bei Verhinderung (z.B. Krankheit) niemanden zur Repräsentation entsenden muss. Das kann der Auftraggeber nicht einfordern.

Allerdings können sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende sich darauf einigen, dass der Arbeitnehmende in gewissen Situationen repräsentiert werden kann. Das ist gesetzlich erlaubt. Der Gesetzgeber erlaubt es auch, wenn der Mitarbeiter nicht unmittelbar an den Auftraggeber, sondern an einen Dritten zahlt. Solche Verträge sollten in schriftlicher Form abgeschlossen und gegebenenfalls von einem spezialisierten Anwalt für Arbeits- und Sozialrecht überprüft werden.

Selbst wenn Sie als Unternehmer das nicht gerne hören: Das Arbeitsverhältnis ist ein Dienstleistungsvertrag und kein Werk- und Dienstleistungsvertrag. Damit ist der Mitarbeiter nur für die eigentliche Performance verantwortlich, nicht aber für den Leistungserfolg. Die Messlatte für das, was der Mitarbeiter erreichen muss, ist seine individuelle Leistungsfähigkeit. Gemäss der Rechtssprechung des BAG muss der Mitarbeiter das tun, was er tun soll, so gut er kann.

Zu diesem Zweck ist es nicht nur notwendig, eine Vergleichsgruppe von Mitarbeitern zu bilden. Außerdem muss geprüft werden, ob der Mitarbeiter nicht in der Lage ist, bessere Leistungen zu erbringen oder nicht. Weil der Mitarbeiter nur im arbeitsvertraglichen Bereich zur Arbeit herangezogen wird, kann er auch nebenberufliche Tätigkeiten ausüben, sofern diese das Beschäftigungsverhältnis nicht behindern.

Oft hat der Konzernbetriebsrat ein Mitspracherecht, was sich auch auf die Verpflichtung zur Arbeit und das Recht auf Beschäftigung auswirkt. Die Mitbestimmungsrechte nach 87 BetrVG und das Zustimmungsbedürfnis des Betriebsrats mit Haltung können sich auf die Arbeits- und Beschäftigungspflicht auswirkt. Zum Beispiel, wenn der Arbeitsrat einer Beschäftigung nicht zugestimmt hat, darf der Unternehmer den Mitarbeiter nicht einstellen.

Allerdings hat der Mitarbeiter ein Recht auf Beschäftigung gegenüber dem Auftraggeber und muss auch entlohnt werden. Dieser Spannungsbogen ist für die Parteien des Arbeitsvertrages sehr lang. Es wird daher den Unternehmern empfohlen, die Genehmigung des Betriebsrats abzuwarten und anhand der Kriterien für die Verweigerung der Genehmigung zu prüfen, ob der Rat damit einverstanden sein muss oder nicht.

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