Arbeitslosengeld

Stempelgeld

Versicherungsvergütung Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsvergütung. Sie wird aus den Sozialversicherungsbeiträgen der Mitarbeiter und ihrer Dienstgeber finanzier. Wenn Sie für die gesetzliche Mindestdauer der Versicherung gedeckt sind, haben Sie bei Eintreten des versicherten Ereignisses einen gesetzlichen Anspruch auf die Leistungen. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ist im Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) regelm?

Verantwortlicher Dienstleister ist die BA oder die örtliche Arbeitsagentur, die erwerbslos ist und die Wartezeit hat. Detaillierte Angaben zum Arbeitslosengeld finden Sie im "Merkblatt für Arbeitslose" (Merkblatt 1) der Bundesanstalt für Arbeit. 2. Das Arbeitslosengeld bemisst sich in der Regel nach dem durchschnittlichen versicherbaren Bruttoeinkommen des Arbeitslosen im vergangenen Jahr vor Eintritt des Anspruches auf Arbeitslosengeld, das bei Austritt aus dem Arbeitsverhältnis beglichen wurde.

Daraus errechnet sich eine pauschale Nettovergütung unter Einbeziehung der Lohnabzüge, die in der Regel von den Mitarbeitern vorgenommen werden (berechneter Abzugsbetrag für Sozialabgaben und Steuern). Das Arbeitslosengeld für Erwerbslose mit einem der Kinder im steuerrechtlichen Sinn liegt bei 67 Prozent, für die anderen Erwerbslosen bei 60 Prozent dieses pauschalen Nettolohns.

Das Arbeitslosengeld hängt in der Regel von der versicherbaren Erwerbstätigkeit innerhalb der vergangenen fünf Jahre vor der Arbeitslosenmeldung und dem Alter ab, in dem der Anspruch entstanden ist. Die maximale Berechtigung für Erwerbslose unter fünfzig Jahren liegt bei zwölf Monaten. Sie geht davon aus, dass der Erwerbslose in den vergangenen fünf Jahren zwei Jahre lang versichert war.

Der Höchstzeitraum von 24 Monate ist nur für Erwerbslose gültig, die älter als 48 Monate sind und in den fünf Jahren vor der Anmeldung zur Arbeitslosigkeit eine Versicherungspflicht von 48 Monate haben. Die folgende Übersicht bezieht sich auf die Anspruchsfrist der bis zum Stichtag der Verkürzung der Wartezeit befristeten Regelung für vorwiegend kurzfristig Beschäftigte: Einkünfte aus Erwerbsarbeit von weniger als 15 Stunden pro Woche werden auf das Arbeitslosengeld nach Abzug aller Abgaben, Sozialversicherungsbeiträge und einkommensabhängigen Aufwendungen sowie eines steuerfreien Freibetrags von 165 EUR gutgeschrieben.

Mitarbeiter, die sich ohne triftigen Anlass vertragswidrig benehmen, müssen mit einer Sperrfrist kalkulieren. Der Sperrzeitraum kann je nach Art der Sperrung zwischen einer und zwölf Kalenderwochen betragen. In der Sperrfrist wird der Leistungsanspruch auf Arbeitslosengeld ausgesetzt, d.h. die Leistungen werden nicht ausbezahlt.

Zusätzlich wird die Laufzeit des Anspruches um die Laufzeit der Sperrfrist verkürzt. das Arbeitsverhältnis durch ein vertragswidriges Verhalten beendet oder beendet haben, ein angemessenes Beschäftigungsangebot nicht annehmen oder aufnehmen oder die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses durch ihr Handeln verhindern, die von der Arbeitsagentur verlangten persönlichen Anstrengungen nicht nachweisen, die Beteiligung an einer Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahme oder einer Weiterbildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme oder einer Maßnahmen zur Beteiligung am Erwerbsleben trotz Unterrichtung über die rechtlichen Folgen verweigern, eine Massnahme abbrechen oder an einer Massnahme teilnehmen lassen haben.

von einer dieser Massnahmen ausgeschlossen sind, einer Bitte der Arbeitsagentur um Meldung oder Teilnahme an einer medizinischen oder seelischen Untersuchung nicht entsprochen haben oder der Berichtspflicht zur vorzeitigen Stellensuche nicht nachkommen. Ebenfalls während der Dauer einer von der Bundesagentur für Arbeit unterstützten Fortbildung wird bei Vorliegen der Bedingungen (insbesondere der Wartezeit) ein Arbeitslosengeldanspruch für die berufliche Fortbildung geltend gemacht.

Detaillierte Angaben zum Arbeitslosengeld in der betrieblichen Fortbildung finden Sie im Factsheet der BA zur Weiterbildungsförderung (Factsheet 6). Gemäß europäischem Recht können Beschäftigungszeiten und Versicherungen in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem assoziiertem Land unter gewissen Bedingungen für den Bezug eines Anspruches auf inländische Arbeitslosenunterstützung mitgerechnet werden.

Detaillierte Angaben finden Sie im Factsheet Arbeitslosengeld und Auslandsarbeit (Merkblatt 20) der BAV.

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