Arbeitslos Schwanger

Schwanger arbeitslos

Erziehungsberechtigung | Schwanger während der Arbeitslosigkeit | Hallo Frau Bader, was passiert, wenn Sie bei Arbeitslosigkeit schwanger werden? Ich bin seit März arbeitslos und inzwischen schwanger. Jetzt in der dritten Woche meiner Schwangerschaft wurde ich unfähig geschrieben und muss mich hinlegen.

Arbeitslose und Schwangere: Eltern- und Arbeitslosenunterstützung?

Können Sie für den Fall, dass Sie Arbeitslosenunterstützung erhalten, Kindergeld beziehen? In welchem Verhältnis steht das Erziehungsgeld zu anderen sozialen Zuwendungen und mit welchen Restriktionen müssen Sie gerechnet werden? Sie finden hier eine Antwort auf die wesentlichen Fragestellungen zum Thema Erziehungsgeld in Verbindung mit anderen Vergünstigungen. Elternbeihilfe soll Vätern und Müttern finanzielle Entlastung verschaffen, wenn sie nach der Entbindung des Babys für einen kürzeren Zeitraum arbeiten müssen, um sich um das neue Mitglied der Familie zu kümmern.

Was aber, wenn Bewerber arbeitslos sind und Arbeitslosenunterstützung erhalten? Wie sich das Elternbeihilfe auf das Arbeitsentgelt I und das Arbeitsentgelt II (Hartz IV) auswirken und welche weiteren Bezüge durch das Elternbeihilfegeld beeinflußt werden können, erläutern wir Ihnen. Die Steuerbemessungsgrundlage für das Kindergeld wird ab dem ersten Tag 2013 geändert.

Für einen Elternteil, der vor 2013 ein Kind hat, gilt ein Elternzuschuss von in der Regel 65 bis 67% des Nettoeinkommens nach Abzug der Sozial-, Steuer- und Abgabenabgaben (z.B. Kirchensteuer). Weitere Informationen zu den neuen Features finden Sie in unserem Beitrag "Elterngeld - Berechnung bei Behörden". Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. Werden Sie kurz vor oder nach der Entbindung Ihres Babys arbeitslos, haben Sie möglicherweise ein Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung I.

Die Anforderungen und Konditionen erfahren Sie bei der örtlichen Arbeitsvermittlung oder auf der Website der jeweiligen Arbeitsvermittlung. Neben dem Bezug von Kindergeld haben Sie zwei Möglichkeiten: Option 1: Sie suspendieren Ihren Leistungsanspruch auf Arbeitslosenunterstützung I und beantragen nach der Entbindung des Babys das Elternbeihilfegeld.

Geringverdienende, die im Durchschnitt weniger als 1000 EUR pro Monat verdienen, erhalten nach und nach bis zu 100 % ihres bisherigen Einkommens. Dabei wird das Durchschnittsmonatseinkommen aus den 12 Vormonaten vor der Entbindung des Kindes angerechnet, während derer die Elterngeldkasse die Monatsberechnungen des Arbeitslosengeldes I als einkommenslos berechnet.

Nach Ablauf der Elterngeldmonate können Sie wieder Arbeitslosenunterstützung I erhalten. Beispiel: Ein Familienvater erwirtschaftet in den 12 Lebensmonaten vor der Entbindung seines Kindes 1800 EUR Nettoeinkommen. Er wird drei Monate vor der Entbindung arbeitslos und erhält Arbeitslosenunterstützung I. Im Anschluss an die Entbindung gibt er das Arbeitsentgelt I auf und stellt einen Antrag auf Mutterschaftsgeld.

Die Berechnungen der Elterngeldkasse zeigen, dass die neun Monaten Beschäftigung zusammen ein Einkommen von 16.200 EUR ausmachen. Den drei Monaten Arbeitslosengeld stehen 0 EUR gegenüber. Bei einer durchschnittlichen Vergütung von ca. 200 EUR dividiert durch 12 Monaten beträgt der Durchschnittslohn 1.350 EUR. Bei diesem Lohnniveau bekommt der Familienvater 65 v. H. von 1.350 EUR Erziehungsgeld, das wären 877 EUR pro Kalendermonat.

Option 2: Sie erhalten (weiterhin) Arbeitslosenunterstützung I und beantragen zusätzliches Kindergeld. Voraussetzung für das Arbeitsentgelt I ist, dass Sie auf dem Markt verfügbar sind und versuchen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Dies kann dazu führen, dass Sie auch an Massnahmen der Agentur für Arbeit teilzunehmen haben. Wenn Sie diese Option wählen, sollten Sie immer für die Pflege Ihres Kindes sorgen.

Die Arbeitslosenentschädigung I wird vom Erziehungsgeld abgezogen. Lediglich der Betrag von mindestens 300 EUR, auf den alle Antragsteller Anspruch haben, ist weiterhin kostenlos. Beispiel: Eine Frau ist in einem Zeitarbeitsverhältnis, das kurz vor der Entbindung des Babys abläuft. Es wird Arbeitslosenunterstützung I und Elternbeihilfe gewährt. Sie hat Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung in Hoehe von 1.400 EUR.

Die Elternbeihilfe beträgt 1.300 EUR. Durch die Anrechnung des Arbeitslosengeldes auf das Erziehungsgeld bleibt am Ende des Tages nichts von dem Erziehungsgeld übrig. 300 EUR des Kindergeldes sind jedoch kostenlos. Neben 1.400 EUR Arbeitslosenunterstützung bekommt die Frau 300 EUR Elternbeihilfe. Die Arbeitslosenentschädigung I ist eine so genannte "Entschädigungsleistung", d.h. eine Entschädigung, die bis zu einem gewissen Grade das bisherige Arbeitsentgelt ausgleicht.

Ähnlich wie das Arbeitsentgelt I werden auch diese Bezüge auf das Erziehungsgeld angerechnet. 4. Liegt die Entschädigung unter dem Erziehungsgeld, bezahlt die örtliche Aufsichtsbehörde die Differenz. Liegt diese Differenz unter dem Minimum von 300 EUR, wird sie auf jedenfalls auf 300 EUR erhöht. Beispiel: Ein Familienvater erhält pro Monat vor der Entbindung 1000 EUR Nettoeinkommen.

Das Arbeitseinkommen endet nach seiner Entbindung und er erhält eine Invalidenrente von 500 EUR pro Kalendermonat. Die Elternbeihilfe beläuft sich in seinem Falle auf 67% seines bisherigen Gehaltes - 670 EUR. Durch die Gutschrift von Ausgleichszahlungen müssen jedoch 500 EUR vom Erziehungsgeld einbehalten werden. Geblieben ist die Differenz von 170 EUR, die die Elterngeldkasse auf den minimalen Betrag von 300 EUR erhöht.

Die Invalidenrente beträgt 500 EUR und das Erziehungsgeld 300 EUR, also 800 EUR. Das Elternbeihilfe wird seit dem 01.01.2011 auf soziale Leistungen wie z. B. Arbeitslosenunterstützung II, besser bekannt als Hartz IV, Sozialbeihilfe oder das Kindergeld gutgeschrieben. So können Sie vor 2011 ein Kindergeld in der Mindesthöhe von 300 EUR erhalten, ohne dass sich dies auf die Summe der anderen Leistungen auswirkt.

Das Elternbeihilfe wird seit 2011 als Einkünfte betrachtet und vom Arbeitsentgelt II einbehalten. Hinweis: Für Wohnbeihilfe und BAföG ist der Mindesteinzahlungsbetrag von 300 EUR kreditfrei und hat keinen Einfluss auf die Auszahlungshöhe. Der Bund bietet eine Ausnahmeregelung für Bewerber, die vor der Entbindung des Kindes waren.

Bei einem Mini-Job kann z.B. das so genannte Elterngeld in Anspruch genommen werden, das bis zu 300 EUR des Kindergeldes kostenlos zur Verfuegung gestellt wird. Beispiel: Eine Frau erhält 120 EUR pro Monat vor der Entbindung ihrer Töchter und auch Hartz II. Seit sie arbeitet, kann sie das Elterngeld in Anspruch nehmen, das in diesem Falle 120 EUR beträgt.

Ab 300 EUR Elternbeihilfe werden 180 EUR vom ALG II einbehalten. Davon sind 120 EUR befreit und können der Mütter neben dem Arbeitsentgelt II zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Die Elternbeihilfe ist auch bei anderen Sozialleistungen von Bedeutung, und Sie sollten sich frühzeitig darüber erkundigen, wie sich die Elternbeihilfe auf die Unterhaltskosten, das Mutterschaftsgeld und ähnliches bezieht:

Unterhaltszahlung: Die Unterhaltszahlung ist abhängig vom Gehalt beider Eltern. Das Elternbeihilfe wird von Ihrem Gehalt abgezogen, wenn es den Betrag von mindestens 300 EUR überschreitet, gleichgültig, ob Sie pflegebedürftig sind oder Anspruch auf Unterhaltszahlung haben. Bei einer Auszahlung von mindestens 300 EUR verbleibt das Kindergeld kostenlos. Zu den Leistungen bei Mutterschaft gehören z. B. das Entgelt der GKV und der Arbeitgeberzuschuß zum Entgelt bei Mutterschaft.

Das Mutterschaftsgeld dient dem selben Ziel wie das Elternbeihilfe geld und wird daher voll anrechnen. Im Regelfall verbleibt daher in den Monat, in denen Sie Mutterschaftsgeld erhalten, kein Mutterschaftsgeld. Dienstleistungen im Ausland: Erhalten Sie nach der Entbindung Auslandsleistungen, die einem vergleichbaren Ziel wie das Erziehungsgeld dienen, müssen diese mit dem Erziehungsgeld aufgerechnet werden.

Wenn die Auszahlungen aus dem Ausland über dem Betrag des Elterngeldes liegen, auf den Sie Anspruch haben, erhalten Sie dementsprechend kein Kindergeld in Deutschland. Bei einem höheren Kindergeld wird die Differenz von der Elterngeldkasse jeden Monat ausgezahlt. Sie finden bei uns viele Hinweise zum Thema Erziehungsgeld, z.B. wo und wann es am besten ist, sich für das Erziehungsgeld zu bewerben.

Mehr zum Thema