Arbeitsamt München Jobbörse

Jobbörse München

bei den Premium-Partnern der LMU München. Datenhandel beim Arbeitsamt: Wie Stellenbörsen zur Drehscheibe für Arbeitslosigkeit wurden Bei fiktiven Stellenausschreibungen auf dem Arbeitsmarkt klauen Schwindler persönliche Informationen von Stellensuchenden und leiten diese gegebenenfalls an Dritte weiter. Dies ist inakzeptabel, sagt die linke Abgeordnete Jessica Tatti. Worüber früher die IT-Nerds bestenfalls diskutiert haben, ist uns allen ein Anliegen: die Frage nach der eigenen Datensicherheit. Was für Angaben mache ich auf freiwilliger Basis, z.

B. auf Google Maps?

Für wen sind meine sensiblen Informationen einsehbar? Was könnte im schlimmsten Fall geschehen, wenn meine Informationen in die Hand von Verbrechern geraten? Zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass ein in Berlin ansässiges Personalberatungshaus 2.500 fiktive Jobangebote in der Jobbörse der Agentur für Arbeit ausgeschrieben hatte, um auf diese Weise die personenbezogenen Bewerberdaten zu erhalten.

Sie werden nur an Firmen weitergegeben, die nach Arbeitnehmern suchen, und sie suchen sofort die Mittlerfunktion. Damit waren die Täter jedoch nicht mehr rechtlich gefährdet. Die Münchner Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass ein bewusster Verstoss gegen das Datenschutzrecht nicht feststellbar sei.

Die Linkspartei Jessica Tatti hält diese Behandlung von Arbeitslosen für inakzeptabel. Die Bundesanstalt hält es jedoch nicht für erforderlich, die Legalität der Stellenausschreibungen auf ihrer eigenen Jobbörse zu überprüfen, um die Arbeitslosen zu schützen. Gegenüber denjenigen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind, hat die Agentur für Arbeit eine spezielle Aufgabe, der sie sich stellen muss.

"Wie viele Stellensuchende dem Betrug zum Opfer fielen und was mit den Angaben aus den fingierten Stellenausschreibungen geschah, ist bis heute unklar. Auch wenn und wieviele Jobsucher für ähnlichen scammers am Stellenmarkt gefallen sind. Das Bundesarbeitsministerium hat seine Zulassungsvoraussetzungen gestrafft und prüft Stellenausschreibungen nach dem Zufallsprinzip auf verdächtige Inhalte.

Bei wiederholter negativer Aufmerksamkeit eines Arbeitgebers kann sein Konto blockiert werden. Das BMAS (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) sollte ebenfalls seiner Überwachungspflicht gerecht werden und handeln", so Tatti. Tatti fragte Ende Mai 2018 die Regierung, was sie über die missbräuchliche Datenerhebung an der Jobbörse erfahren habe und was dagegen unternehme.

Der Bund hat keine Statistiken über die Datenklaufälle bei der Bundesanstalt für Arbeit und den Arbeitsämtern. Hinsichtlich der Aufnahme potenzieller Bewerber in die Jobbörse wird in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben, wie Bewerber und Jobangebote aufbereitet werden. Gleichwohl muss die Regierung zugeben: "Trotz der oben beschriebenen Nachprüfungsverfahren kann nicht auszuschließen sein, dass es sich bei der großen Zahl von Jobangeboten (über 1,25 Millionen zum Bilanzstichtag 2018) um Fälschungen oder Fiktionen handelt.

Hier ist die Beratung durch Arbeitsuchende und Arbeitgeber sehr bedeutsam für die BA. Sollte bekannt werden, dass ein Angebot gegen die Benutzungsbedingungen der Jobbörse verstoßen hat, wird es sofort deaktiviert. Nichtsdestotrotz sieht die Agentur für Arbeit zurzeit "kein Verbesserungspotenzial" und plant zurzeit keine Änderung des Testverfahrens. "Das ist aus arbeitsrechtlicher Perspektive aus dem Blickwinkel des Bundesarbeitsministeriums nicht zu beanstanden", so die Bundesregierun.

Doch Jessica Tatti erkennt weiterhin Tatendrang. Der Politiker ist der Meinung, dass es wichtig ist, dass die Arbeitslosen eine nachhaltige Ausbildung erhalten, anstatt in unsichere Arbeits-, Zeitarbeits-, Teilzeit- und Niedriglohnarbeitsplätze versetzt zu werden. Zur Strafverfolgung von Betrug in der Jobbörse meint sie: "Die Bundesagentur für Arbeit könnte die Gelegenheit erhalten, Geldstrafen unmittelbar nach dem Verwaltungsstrafrecht zu erwirken.

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