Arbeitsagentur Ausbildung 2016

Stellenvermittlung Ausbildung 2016

Lehrstellenmarkt Sachsen-Anhalt: 700 Lehrstellen nicht besetzt Im Jahr 2015/16 hat die Agentur für Arbeit ihre Einschätzung des Lehrstellenmarktes vorgelegt. Bei stagnierender Anzahl der Antragsteller ist die Anzahl der registrierten Arbeitsplätze gestiegen. Derzeit sind noch 700 Ausbildungsplätze vakant. "Die Lage auf dem Bildungsmarkt in Sachsen-Anhalt ist sehr gut für alle. Allerdings beklagen sich die Firmen immer häufiger über einen Mangel an Antragsteller.

Mit Förderprogrammen wie Assisted Training wollen wir Firmen dazu anregen, Bewerbenden mit Schuldefiziten eine Perspektive zu bieten.

Von diesen waren 280 Antragsteller anderer Nationalität. In der gleichen Zeitspanne wurden 12.323 Ausbildungsplätze gemeldet, ein Zuwachs von 872. Zum Ende des Ausbildungsplatzjahres waren 731 Plätze vakant. Gleichzeitig werden 292 Antragsteller als nicht versorgt angesehen, d.h. sie haben noch keine Ausbildung begonnen und keine andere Möglichkeit ausgewählt. Durch die Berufswahl der Jugendlichen wird die Kluft zwischen Bewerbenden und Stellenangeboten weiter vertieft.

Inzwischen haben sich rund elf Prozente der angemeldeten Studienbewerber für ein Studium oder einen weiteren Besuch der Schule entschlossen. Nach wie vor gibt es die meisten offenen Ausbildungsplätze in den Bereichen Koch, Lebensmitteltechniker, Vertrieb, Metzger und Restaurantfachmann. Waehrend mehr Antragsteller um weniger Arbeitsplaetze in Bueros oder Arzthelferinnen wetteifern, fehlt es beispielsweise in der Metallbranche an Bewerbern.

Von 555 registrierten Arbeitsplätzen gibt es nur 350 Antragsteller. Ungeachtet des Mangels an Bewerbern zögern die Betriebe nach wie vor, Jugendlichen mit akademischen oder personellen Engpässen einen Lehrplatz zu bieten. An dieser Stelle kommt das Förderprogramm "Assisted Training" ins Spiel. Während der gesamten Ausbildungszeit werden sowohl die Auszubildenden als auch der Lehrbetrieb von Trainern betreut und fachlich betreut.

Es wird von so genannten Kammer-Koordinatoren getragen, die vom ESF und dem Land Sachsen-Anhalt finanziert werden. Sie haben als Verbindung zur Industrie die Aufgaben, die Ausbildungsbetriebe für die geförderte Ausbildung zu sensibilisieren, ihnen beratend zur Seite zu stehen und die Ausbildungsverantwortlichen zu befähigen. Die Kammermitarbeiterinnen und -mitarbeiter nehmen als Schnittstellen zwischen Ausbildungsfirmen, Projektsponsoren, Jugendlichen und den Arbeitsagenturen eine begleitende und begleitende Rolle ein.

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