Anspruch Kindergeld Ausbildung

Kindergeld beantragen Bildung

Damit erlischt der Anspruch auf Kindergeld für alle drei Monate. Minderjährige Kinder haben grundsätzlich Anspruch auf Kindergeld. Kindergeld: Welche Qualifikation behindert den Anspruch? Wird der Anspruch auf Kindergeld nach der Ausbildung zum Fachangestellten für Steuerrecht ausgeklammert, wenn das berufliche Ziel eines Steuerfachmanns weiterhin verfolgt wird? Der Finanzgerichtshof Niedersachsen hat beschlossen, dass die Weiterbildung zum Fachangestellten für Steuerrecht als zweite Ausbildung anzusehen ist.

Es ist daher wichtig, das Recht zu haben, mehr als 20 Wochenstunden zu arbeiten.

Das Niedersächsische Landgericht (FG) hat in seinem Beschluss vom 17. Oktober 2017 festgestellt, dass die Ausbildung zum Fachangestellten für Steuerrecht und die Weiterbildung zum Fachangestellten für Steuerrecht nicht unbedingt eine Ausbildungsstätte sind. Ein Steuerzahler forderte im vorliegenden Falle für seine bereits abgeschlossene Ausbildung zur Fachangestellten für Steuern nach wie vor Kindergeld von der Familienversicherung, da diese das berufliche Ziel eines Steuerfachmanns anstrebte und damit die Ausbildung noch nicht beendet war.

Diese wurde von der zuständigen Familiengesellschaft abgelehnt, da die Ausbildung im Sinn des Kindergeldgesetzes nur als berufliche Erstausbildung zu sehen ist und die Ausbildung zur Steuerfachangestellten eine zweite Ausbildung ist - ähnlich der Meisterschülerin nach einer handwerklichen Ausbildung. In das Kindergeld müssen prinzipiell alle Schulkinder bis zum Abschluß der ersten Ausbildung oder des ersten Grades einbezogen werden, dabei ist die Summe des Kindereinkommens unerheblich.

In der Rechtssprechung und Administration ist der Terminus "Berufsausbildung" engmaschig definiert: Ausschlaggebend ist, ob das betreffende Schulkind durch die betreffende Berufsausbildungsmaßnahme die erforderlichen beruflichen Fähigkeiten und Erkenntnisse erlangt. Im Falle einer ganzheitlichen Ausbildung endet die Erstausbildung nicht unbedingt mit dem ersten (objektiven) Berufsabschluss.

Ist der erste berufliche Bildungsabschluss nur integraler Teil einer gleichwertigen Ausbildung, muss er als gleichwertige Grundausbildung qualifiziert werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Ausbildung nach dem ersten Studienabschluss in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht so gestaltet ist, dass das von Familie und Kindern festgelegte Karriereziel erst mit dem weiteren Studienabschluss verwirklicht wird.

Gleiches trifft zu, wenn vor der zweiten Ausbildungsphase ein Praktikum erforderlich ist. Ist die Erstausbildung noch nicht abgeschlossen, ist es für den Anspruch auf Kindergeld nicht ausschlaggebend, ob das betreffende Mitglied eine Erwerbstätigkeit ausübt oder nicht. Die entscheidende Fragestellung für den Anspruch auf Kindergeld in der Weiterbildung zum Fachangestellten für Steuern ist daher, ob die Ausbildung zum Fachangestellten für Steuern und die Weiterbildung zum Fachangestellten für Steuern eine Bildungseinheit bilden.

Nach Auffassung der Fachhochschule erfordert die Aufnahme in die Weiterbildungsprüfung zum Steuerfachangestellten mindestens drei Jahre praktische Berufserfahrung als Steuerfachangestellte. Die vor dem Start der zweiten Ausbildungsphase geforderte berufliche Tätigkeit mündet also in eine Pause, weshalb die nötige Nähe nicht mehr besteht. Voraussetzung ist ebenfalls eine abgeschlossene gewerbliche Ausbildung und eine Berufsausübung von einem Jahr, so dass sie nicht mehr als Grundausbildung im Sinne des 32 EGV anzusehen ist.

Auch dieses Teilzeitstudium ist aus Sicht des BFH kein integraler Teil der Ausbildung, so dass für die Weiterbildung zum Steuerfachangestellten nichts anderes gilt. Mit dieser Entscheidung hat die BG beschlossen, dass die Weiterbildung zum Steuerfachangestellten prinzipiell als zweite Ausbildung zu bewerten ist. Ausschlaggebend für den Anspruch auf Kindergeld ist daher, ob das betreffende Mitglied mehr als 20 Wochenstunden erwerbstätig ist oder nicht.

Erst bei einer Grundausbildung spielt es keine Rolle, wie viel das Kinde arbeiten muss. Die BFH hat auch mehrmals deutlich gemacht, dass ein erster Berufsabschluss unweigerlich auch den Abschluß einer beruflichen Grundausbildung im Sinne des Kindergeldgesetzes ist. Ausschlaggebend ist daher das berufliche Ziel des Kindes. Die Steuerzahler sollten bei der Gestaltung der beruflichen Ausbildung des Kindes darauf achten, dass die einzelnen Ausbildungsphasen eng miteinander verknüpft sind und dies leicht verständlich aufzeigen.

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