Aktuelle Ausbildungsplätze 2015

Laufende Ausbildungsplätze 2015

01.01.2018: Schwerpunkt Arbeitsmarkt: Situation auf dem Ausbildungsmarkt( PDF, 645 KB). 3.4.

5 Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung 2015-2019 . Die duale Ausbildung steht unter Druck. Suche und Vermittlung eines Ausbildungsplatzes in Ihrer Nähe oder bundesweit - freie Lehrstellen. für freie Lehrstellen oder Praktikumsplätze in aktuellen Berufen.

sowie der Handelskammer

Im vergangenen Jahr erhielten 17.000 Betrieben keine Bewerbungen für die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze, im Jahr 2016 waren es 15.500 Betrieb. "Das ist eine bedrohliche Sache. "Zusammen mit den Firmen setzen wir auf eine Trendwende. "Es ist notwendig, einen größeren Prozentsatz von Schulabgängern für die Berufsausbildung zu begeistern.

Denn im Jahr 2017 konnten trotz sinkender Schülerzahl nicht nur mehr Lehrstellen geschlossen, sondern auch mehr Schulabbrecher und mehr Schulabgänger für die doppelte Berufsausbildung gewonnen werden. Doch: "Mit diesen ersten Schritten dürfen wir uns nicht begnügen", so Schweitzer. "Vor allem, weil die Unternehmen, die noch eine Bewerbung erhalten haben, vor großen Schwierigkeiten stehen, denn: "Bewerber sind nicht immer für einen Lehrplatz gut gerüstet.

Schweitzer: "Viele HR-Abteilungen bereiten sich auf die große Flutwelle ab 2020 vor. Achim Dercks bezeichnete das angestrebte Ausbildungsplatzangebot in Berlin als "Daueraufgabe", die Ausdauer und Kooperation mit den Ausbildungspartnern erfordert. Eine noch stärkere Hürde für die Betriebe sind jedoch die unübersichtlichen Berufskonzepte vieler Abiturienten.

"Deshalb müssen wir in Deutschland die berufliche und akademische Orientierung in der Schule und außerhalb der Schule weiter stärken und ausbauen", so Dercks. "Besonders die Schulen müssen die Äquivalenz der schulischen und berufsbildenden Ausbildung hervorheben.

Die doppelte Ausbildung steht unter Zeitdruck.

Das deutsche System der dualen Ausbildung steht zunehmend unter Druck: Seit 2007 ist die Anzahl der Ausbildungsplatzbewerber deutschlandweit von 756.000 auf 613.000 zurückgegangen - ein Einbruch von 19%. Auch das Ausbildungsplatzangebot ging von 644.000 auf 563.000 zurück - ein Plus von 13 Prozent.

Gymnasiasten und junge Menschen ohne Reisepass können davon jedoch kaum etwas haben. In jüngster Zeit hat die doppelte Berufsausbildung vor allem in Ostdeutschland an Gewicht verloren. Die Anzahl der Interessierten hat sich seit 2007 fast halbiert. Auch das Ausbildungsplatzangebot ging um 40 Prozentpunkte zurück. Kleine und kleinste Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern, die 98% der Unternehmen stellen, verringern ihr Ausbildungsengagement.

In Westdeutschland ist die Bewerberzahl seit 2007 ebenfalls um 13% zurückgegangen und die Ausbildungsplätze um 7%. Die unbesetztesten Ausbildungsplätze sind hier. Nichtsdestotrotz ist es für Ausländer und junge Menschen, die nicht mehr als einen Realschulabschluss haben, kaum einfacher, einen zu bekommen. Im Jahr 2005 haben nur 48% der Studienbewerber mit Realschulabschluss unmittelbar eine Betriebspraktikum oder eine Vollzeitschulausbildung begonnen.

Im Jahr 2013 war der Anstieg mit 51% unbedeutend. Im Ländervergleich zeigt sich ein großer Unterschied: Während in Bayern 71% der Schulabgängerinnen und Schulabgänger eine direkte Berufsausbildung absolvieren, sind es in Schleswig-Holstein nur 37%. Wer es nicht schafft, die Weiterbildung unmittelbar in Angriff zu nehmen, endet zunächst in Massnahmen des so genannten Uebergangssystems. Gymnasiasten mit ausländischen Pässen haben die niedrigste Erfolgsrate bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Lediglich 37% von ihnen erhalten einen direkten Ausbildungsplatz - wesentlich weniger als die Schüler der Hauptschule (54%). Für ausländische Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung liegen die Erfolgsquoten bei der Aufnahme einer Ausbildung nur geringfügig unter denen ihrer Kollegen in Deutschland (94 bis 97 Prozent). Es wird immer schwerer, das richtige Unternehmen als Lehrling und den richtigen Lehrling als solchen zu bekommen.

Das spiegelt sich nicht nur darin wider, dass im Jahr 2013 mehr als dreißigtausend Ausbildungsplätze nicht besetzt sein werden, obwohl es mehr Interessenten als Arbeitsplätze gab. Zunehmend problematisch ist auch die Anzahl der gekündigten Ausbildungsverträge: Im Jahr 2013 wurden deutschlandweit 25 v. H. der Vertragskündigungen - rund 4 v. H. mehr als im Jahr 2008 - gekündigt, jedoch nicht mit einem Ausbildungsabbruch gleichgesetzt, da die Weiterbildung in einem anderen Unternehmen oft weitergeführt wird.

Eine verbesserte berufliche Orientierung in den schulischen Einrichtungen, eine stärkere Förderung von Unternehmen und Auszubildenden sowie flexiblere Ausbildungen sind Massnahmen zur Öffnung und Stärkung des dualen Systems. Auch Dräger setzt sich für eine gesetzliche Schulungsgarantie ein. In der rechten Kolonne befindet sich der komplette Länder-Monitor.

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