Aevo Verordnung

Aevo-Verordnung

AEVO ("Eignungsverordnung") durch eine Bescheinigung oder einen anderen Nachweis. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung legt die Bestimmungen der Verordnung, auch AEVO und AusbEignV genannt, fest. die in dieser Verordnung genannten Kenntnisse und Fähigkeiten. Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten gemäß dieser Verordnung. Wenn nach einem anderen Zeitraum vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung.

Das sich wandelnde Gesicht der dualen Berufsausbildung: Eine gegenwärtige Bilanz im Zusammenhang.... - Nadja Fromme

Die Geschichte der Berufsbildung und ein Einblick in die aktuellen Untersuchungen der Regierung und anderer Fachliteratur geben dem Band die Antwort auf die Fragestellung, ob die Novelle der Ausbildungsverordnung im Jahr 2009 eine Möglichkeit zur Sicherung der Qualität in der Berufsbildung war. Im Hinblick auf den Demografiewandel und die Hinweise zur Einstellung von Lehrlingen konzentriert sich dieses Werk auf die Qualitätsbewertung der Berufsausbildung in Deutschland.

Wenn in Deutschland über das Thema Qualtität geredet wird, dann ist das ein großer Ausdruck. Der Autor geht in diesem Werk auch auf das Thema "Qualität" ein und fragt: Was ist das? Wer entscheidet, ob die Güte in Deutschland ausreichend sichergestellt ist und an welchen Eigenschaften erkennt man sie?

Welche weiteren Schwierigkeiten sich für Firmen aus den oben erwähnten Umfragen ergaben, erläutert der Autor in diesem Band.

Arbeits- und Ausbildungseignung

Für eine erfolgreiche Weiterbildung ist es entscheidend, dass Sie im Unternehmen über qualifizierte Trainer verfügen. Das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) schreibt vor, dass Lehrlinge nur von Menschen mit " persönlicher und beruflicher Eignung auszubilden sind. Wie das im Detail aussieht, erfahren Sie im Artikel "Eignung von Trainern und Trainingszentren".

Gemäß 30 BWiG gelten "diejenigen, die über die für die Lehre der Lehrinhalte erforderlichen fachlichen sowie berufs- und berufspädagogischen Kompetenzen, Wissen und Können verfügen", als technisch tauglich. Das, was unter dem erforderlichen fachlichen Know-how zu verstehen ist, wird bereits im Rahmen des Bundesgesetzes erläutert: Wer bereits eine Berufsausbildung im gleichen oder einem ähnlichen Bereich absolviert hat oder einen Abschluss in dem jeweiligen Fach hat, ist daher als Trainerinnen und Trainer in Frage gekommen.

Berufliche Qualifikation und Erfahrung der angehenden Trainer können in der Regel anhand von Diplomen und Arbeitszeugnissen leicht nachgewiesen werden. Aber was ist mit der fachlichen und berufspädagogischen Begabung? Die 2009 verabschiedete Ausbildereignungsverordnung (AEVO) greift eben diese Fragestellungen auf. Zwar legt das Gesetz nur eher generelle Qualifizierungsanforderungen fest, doch wird die Regelung hier viel konkret.

In der AEVO wird ausführlich beschrieben, in welchen Bereichen Aktionstrainer eingesetzt werden - was ihre Aufgabe ist - und welche Kompetenzen sie haben müssen. Die Verordnung schreibt ferner vor, dass die Ausbilderinnen und Ausbilder bei der jeweils verantwortlichen Behörde (Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer) ihre fachliche und berufspädagogische Befähigung vorweisen.

Diejenigen, die diese Prüfungen bestehen, dürfen als Trainer arbeiten. Danach bekommt er ein "Zeugnis über die Eignungsprüfung nach der Ausbildereignungsverordnung" - umgangssprachlich: das Ausbildungszeugnis. Die Abkürzung steht für "Training of Trainers". Praktisch muss aber nicht jeder Trainer ein Zertifikat erhalten. In der AEVO sind Ausnahmeregelungen vorgesehen (§ 6). Darüber hinaus werden diejenigen, die ihre fachliche und berufspädagogische Befähigung auf andere Art und Weisen nachweisen können, auf Gesuch hin freigestellt.

Berufs- und berufspädagogische Befähigung beinhaltet nach 2 AEVO "die Befähigung zur selbständigen Planung, Durchführung und Kontrolle der Berufsausbildung". In der Verordnung wird für jeden dieser Aktionsbereiche erklärt, was dies ist. Beispielsweise müssen die Trainer die Vorzüge der betrieblichen Bildung und die Struktur des Ausbildungssystems in Deutschland wissen. Außerdem müssen sie in der Lage sein, die Schulung in ihrem Unternehmen zu organisieren.

Nach der Verordnung umfasst dies unter anderem die Möglichkeit, geeignete Lehrberufe für den Unternehmen zu wählen und die Ausbildungseignung des Unternehmens im gewünschten Lehrberuf zu überprüfen. Zu den weiteren Tätigkeiten der Trainer gehören die Ausarbeitung von betrieblichen Ausbildungsplänen und Ausbildungsverträgen sowie die Koordination mit der Berufsfachschule. Zusätzlich zu diesen Planungsaufgaben müssen die Trainer die Schulung auch in der Praxis durchführen.

Unter anderem verlangt die AEVO, dass sie "in der Lage sind, Lern- und Aufgaben aus dem betriebseigenen Trainingsplan und den typischen Arbeits- und Geschäftsabläufen zu erarbeiten und zu gestalten". Außerdem sollen sie eine "motivierende Lernkultur" aufbauen, Feedback abgeben und erhalten, Auszubildende mit Lernschwächen durch "individuelle Trainings- und Lernberatung" fördern, frühzeitig Problem- und Konfliktfelder identifizieren und auf eine Problemlösung hinarbeiten.

Selbstverständlich müssen die Trainer auch in der Lage sein, die Leistung zu beurteilen und Mitarbeitergespräche zu führen. 2. Zumindest sagt das die AEVO. Bei den hier aufgeführten Aufgabenstellungen handelt es sich übrigens nur um eine kleine Auszug aus den für Trainerinnen und Trainer üblichen Handlungsfeldern, die in 3 der AEVO detailliert dargestellt sind. Und wie funktioniert die Untersuchung? Mit den oben erwähnten Ausnahmeregelungen müssen Trainer ihre fachliche und berufspädagogische Kompetenz in einer Klausur vorweisen.

Gemäß 4 AEVO setzt sich die Untersuchung aus einem geschriebenen und einem Praxisteil zusammen und ist dann als erfolgreich abgeschlossen anzusehen, wenn jeder Teil der Untersuchung als zumindest "ausreichend" eingestuft wurde. Das Klausurwochenende ist auf drei Arbeitsstunden angelegt und enthält ca. 70 bis 80 Fallstudien mit vordefinierten Antwortoptionen zur Überprüfung. Die Praxisphase der Klausur beträgt 30 min.

Der Kandidat referiert über die gewählte Trainingssituation für max. 15 Minuten oder präsentiert die Veranstaltung auf spielerische Weise mit einem Auszubildenden ("praktische Durchführung"). Im Anschluss daran findet eine Fachdiskussion statt, in der der zukünftige Trainer den Prüfungsteilnehmern beispielsweise erklären muss, welches Lernobjekt er im Kontext der Trainingssituation verfolgte und mit welchen Mitteln er es erreichte.

Nähere Informationen zur Prüfungsvorbereitung erhalten Sie bei der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkerkammer vor Ort.

Auch interessant

Mehr zum Thema